Montag, 26. September 2016

Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen-Zahnweißsystem mit Chlordioxid

http://www.tagderzahngesundheit.de/statements/pressemitteilung/




Presseinformation des Aktionskreises zum Tag der Zahngesundheit vom 20. September 2016

Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen


Der Tag der Zahngesundheit am 25. September steht dieses Jahr unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen“. Drei Kernaussagen wurden auf der Auftaktpressekonferenz am 20. September in Berlin vorgestellt: Prophylaxe wirkt – das ist Fakt, wie die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) mit Verweis auf die aktuelle Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V) belegt. Mythen sind zäh – und können (nicht nur) der Mundgesundheit Schaden zufügen, so Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten-Herdecke. Die zahnmedizinische Versorgung für gesetzlich Versicherte ist in Deutschland auf einem vergleichsweise hohen Niveau – auch das ist Fakt, so der GKV Spitzenverband.
„Die Ergebnisse der DMS V sprechen für sich“, sagte BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich: „Zahnärzte sind in der Prävention erfolgreich.“ Die Anzahl kariesfreier Gebisse bei den 12-Jährigen habe sich zwischen 1997 und 2014 verdoppelt. „Fast alle Mundgesundheitsziele, die sich die Bundeszahnärztekammer für das Jahr 2020 gesetzt hat, sind bereits jetzt schon erreicht. Der Erfolg der zahnärztlichen Präventionskonzepte macht es sinnvoll“, so Oesterreich, „die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bei gesundheitspolitischen Präventionsstrategien immer mit zu berücksichtigen.“
Auf die Gefahren für die Mund- und Allgemeingesundheit durch Fehlinformationen verwies Prof. Dr. Stefan Zimmer, Universität Witten-Herdecke, anhand von fünf Beispielen. So gäbe es Mythen im Zusammenhang mit Putzdauer, Schwangerschaft, Vererbbarkeit von Karies, Karies-Infektion oder auch mit Milchzähnen. „Milchzähne benötigen tatsächlich intensive Pflege. In die Zeit der Milchzähne fallen die wichtigsten Entwicklungen des Kindes“, so Zimmer, „vorzeitig verlorene Milchzähne führen zu Störungen der gesunden Entwicklung.“
Auf ein gängiges Vorurteil, mit dem sich die Krankenkassen konfrontiert sehen, verwies Dr. Michael Kleinebrinker, Referatsleiter beim GKV-Spitzenverband. Dass der zahnmedizinische Fortschritt durch die Krankenkassen nicht berücksichtigt werde, gehöre in den Bereich der Mythen. Der Blick auf die Nachbarländer mache deutlich: „Der zahnmedizinische Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland gehört zu den umfassendsten, die es auf der Welt gibt“, so Kleinebrinker. Auch wenn es immer Verbesserungsbedarf gebe, sei der erreichte Status durchaus gut so, wie er ist.
Das Fazit aller Referenten: Seit mehr als 25 Jahren trage der Tag der Zahngesundheit mit seinen tausenden Veranstaltungen im ganzen Bundesgebiet dazu bei, aufzuklären und die Fakten und Botschaften rund um die Mundgesundheit kraftvoll zu verstärken.








Mundflora, Bakterien, Viren und Pilze im Mund, Zahnmedizin

Unter Mundflora versteht man die Gesamtheit der Kleinstlebewesen, die Mundschleimhäute und Zahnoberflächen besiedeln.
Die besten Voraussetzungen für gesunde Zähne ist eine gute Balance der Mundflora die auch als Bakterienflora bezeichnet wird, doch unter der Mundflora versteht man die Gesamtheit der in der Mundhöhle lebenden Mikroorganismen. Viele orale Mikroben (ca. 2/3) befinden auf der Oberfläche der Zunge bzw. die Mikroorganismen auf dem Zungenbelag sind als Kleinstlebewesen sehr zahlreich alsKeimreservoir auf der Zunge angesiedelt, sodass man auch von Zungenflora oder Mikroflora spricht, da Flora eine veraltete Bezeichnung ist. Die Mundflora wird in der Mundhöhle von hunderten Bakterienarten und Hefen besiedelt, die im Mundraum ein idealer Lebensraum mit stets gleichbleibend warmen und feuchten Bedingungen hat. Unter Hefen versteht man in der Zahnmedizin einzellige Pilze im Mundraum wie der Hefepilz mit dem Namen "Candida albicans" als Pilze im Mund, die sich durch Sprossung oder Teilung bzw. Spaltung vermehren und darum auch als Sprosspilze bezeichnet werden. Diese Mundflora hat eine wichtige Schutzfunktion gegen Krankheitserreger, die sich auch in der Mundhöhle einnisten möchten. Für Infektionskrankheiten durch Pilze der Gattung Candida wird in der ZahnmedizinSammelbegriff Kandidose verwendet, worunter der Pilz Candida albicansin in der Mundflora am häufigsten anzutreffen ist und auch alsKandidamykoseCandidosisCandidamycosis oder Candidiasis bezeichnet werden.  Der Begriff Soor (veraltet Moniliasis) oder Mundsoor(orale Candidose) wird hauptsächlich für Mundpilze verwendet, wenn nur die Haut bzw. die Mundschleimhaut im Mund davon betroffen ist. Eine besondere Bedeutung haben bei den Mikroorganismen die BakterienViren und Pilze im Mund. Die pathogenen Bakterien derMundflora, wie der Streptococcus mutans ist als Karieserreger einer der Auslöser für Zahn-Karies, den man in der Zahnmedizin selektiv versucht aus der Mundflora zu verdrängen. Die Besiedelung von Streptococcus mutans wird in der Mund-Flora erst nach der Geburt vonMenschen auf das Kind übertragen wenn  die ersten Zähne vorhanden sind und konzentriert sich im Besonderen auf die bakterielle Plaque,denn fast alle Karies verursachenden Bakterien bzw. Kariesbakterien sind Milchsäurebildner. Ein starkes Erkrankungspotenzial habenBakterien mit der Bezeichnung Actinobacillus (Actinomycetemcomitans), die für Zahnfleischerkrankungen verantwortlich und hochvirulent sind. Als Mykose wird eine Infektion der Haut oder Schleimhaut durch Pilze bezeichnet und sind Parasiten im lebenden Gewebe.

Gesunde Mundflora

Unter einer gesunden Mundflora wird die Gesamtheit der in der Mundhöhle angesiedelten Mikroorganismen verstanden, wo es sich um verschiedene Mundbakterien und Pilze im Mund handelt.
In der Mundflora leben aus über 300 Bakterienarten einige Milliarden Bakterien, denn nebst der optimalen Feuchtigkeit und den warmen Temperaturen haben diese Bakterien-Gattungen gute Bakterien-Nährstoffe aus Speiseresten, die sie verwerten und damit gut überleben und sich vermehren können. Die gesunde Mundflora setzt sich im Besonderen durch die verschiedener Bakterienarten Actinomyceten,Laktobazillen, Neisserien , Veilonella parvula und den verschiedenen Streptokokken wie Streptococcus mitisStreptococcus sanguis undStreptococcus salivarius zusammen, die in der Zahnmedizin auch als "Mikroorganismengemeinschaft" bezeichnet wird. Infektiöse Pilzorganismen als „Mikroorganismengesellschaften“ wie die Hefepilze bzw. CandidaDermatophyten oder Schimmelpilze kommen beimgesunden Mensch nur in Form als Schleimhautbesiedlungen die oberflächlich ist vor. Eine gut ausbalancierte Mundflora trägt zubiochemischen Prozessen bei, denn die Bakterien sind zusammen mit dem Mundspeichel für die ersten Verdauungsvorgänge der Nahrung zuständig, noch bevor die zerkauten Lebensmittel den Magen erreichen. Bei guter Mundflora gibt es weniger Zahnstein, denn die natürliche Mundflora fördert positive Bakterien erarbeiten im Mund ein gutes Millieu, sodass die Zähne mit dem Speichel zusammen gereinigt werden, womit auch Entzündungen vorgebeugt wird. Einige der Bakterien haben spezielle Eigenschaften und Anheftungsmechanismen entwickelt, damit sie sich an Zähnen, auf der Zunge und auf der Mundschleimhaut gut anhaften können.Gesunde Zähne brauchen eine gesunde Mundflora, denn die Mundbakterien haften in einem Biofilm auf den Zähnen wie auch auf denSchleimhäuten und der Zunge, wobei die meisten Bakterienstämme für den Mensch ungefährlich und nicht für Zahnkrankheitenund Erkrankung vom Zahnfleisch zuständig sind. Einige Bakterienarten in der Mundflora schützen das Zahnumgebende Gewebe vor schädlichen Eindringlingen und sorgen gleichzeitig für die unterstütztung der Immunabwehr und sind für einen gesunden Verdauungsprozess verantwortlich. Unter krankhaften Bedingungen kann die Besiedlung der Mundflora durch BakterienViren und Pilzenin der Mundhöhle zu Gunsten einzelner Erreger verschoben sein, sodass der Zahnarzt von einer Dysbakterie spricht, das eine Störung der physiologischen Bakterienflora der Mundschleimhaut ist. Jede Veränderungen der Mundflora kann vermehrt zu ParodontoseGingivitis,ParodontitisMundgeruch (Halitosis) und oder auch Kariesbildung führen, was im Besonderen bei der Schwangerschaft durch dieSchwangerschaft-Gingivitis erfolgt.

Dienstag, 13. September 2016

Heilen aus der der ganzheitlicher Sicht des Ali Erhan

https://youtu.be/kVDbnvqQ--M






Veröffentlicht am 12.09.2016
Im Interview mit Robert Stein legt Ali Erhan dar, warum er den BACK2HEALTH Kongress initiert hat. Er erklärt aus seiner ganzheitlichen Sicht wie man krank wird und worin die Chance liegt wieder zu gesunden. Dabei spielt die Macht des Geistes eine weitaus größere Rolle als bislang angenommen. Interessant sind auch seine Annahmen wie Allergieren und Unverträglichkeiten entstehen und auch weder gelöscht werden können, sowie ein übergeordneter Gedanke warum Hanföl bei so vielen lebensbedrohlichen Krankheiten helfen kann. www.akasha-congress.com

Mittwoch, 13. April 2016

Todkranke Nina Zacher (46) verfasst ihre letzte Botschaft

http://www.tz.de/muenchen/stadt/todkranke-nina-zacher-46-verfasst-ihre-letzte-botschaft-6296821.html

Der Horror im eigenen Körper

Todkranke Nina Zacher (46) verfasst ihre letzte Botschaft

München - Nina Zacher leidet an ALS - die heimtückische Krankheit ist unheilbar, die Patientin ist in ihrem Körper gefangen. Auf Facebook hat die Wirtin von der Sankt Emmeramsmühle nun ihre Abschiedsbotschaft gepostet.
Buchstabe für Buchstabe, zweieinhalb Tage lang, hat Nina Zacher (46) ihre wahrscheinlich letzte Botschaft geschrieben. Mit einem augengesteuerten Computer hat sie jeden Buchstaben einzeln ausgewählt, Fehler verbessert, an ihren Worten gefeilt. Zwischendrin musste sie immer wieder Pausen machen. Am Samstag um 19.53 Uhr veröffentlicht sie auf Facebook ihre voraussichtlich letzte Nachricht.

Nina Zacher, die Wirtin von der Sankt Emmeramsmühle, ist seit 2012 unheilbar an ALS erkrankt (tz berichtete). Ihr Geist ist wach, doch Nina ist gefangen in ihrem Körper. Ihre Muskeln sind verkümmert, die Gelenke sind erstarrt, der ganze Körper krampft. „Meine Sprache ist bis auf ein unverständliches nicht mehr wahrnehmbares Krächzen unwiederbringlich verstummt“, schreibt Nina. Über 2300 Mal wurde dieser Facebook-Post binnen 24 Stunden geteilt. Freunde – und auch Fremde – schreiben Nina, dass sie ein Vorbild ist und sie täglich an sie denken.

Nina will sterben und ihrem Leiden ein Ende setzen

Nina und ihre Familie wissen, dass ihre Zeit gekommen ist. „Wir rechnen täglich damit, dass sie morgens nicht mehr aufwacht“, sagt ihr Mann Karl-Heinz Zacher (46), dem Nina unlängst einen rührenden Brief geschrieben hatte. Ninas Körper funktioniert nicht mehr, aber ihr Geist ist gesund. „Sie kann sich nicht mehr selbst bewegen. Jede Bewegung muss von außen durchgeführt werden. Die Kommunikation ist schwierig geworden, doch wir haben eine Routine darin. Ich frage ab, was ihr fehlt, was sie möchte“, erklärt Karl-Heinz Zacher.

St. Emmeramsmuehle+
Seit 22 Jahren sind Nina und Karl-Heinz ein Paar. Ihre vier Kinder sind 4, 7, 12 und 14 Jahre alt. Manchmal erzählt eines der Kinder eine lustige Geschichte aus der Schule. Dann muss die ganze Familie lachen. „Diese Momente des Glücks dauern nur einen Augenblick. Meine Frau erträgt den Horror in ihrem Körper 24 Stunden täglich“, sagt Karl-Heinz Zacher. Nina wünscht sich, dass dieses Leiden bald vorbei ist. Sie will sterben. „Wir sind diesen langen Weg gemeinsam gegangen. Natürlich will ich nicht, dass Nina stirbt, aber auch nicht, dass sie das alles noch länger erleiden muss. Ich respektiere, was meine Frau möchte“, sagt Karl-Heinz Zacher.
Als Nina noch sprechen konnte, hat sie ein Video aufgenommen und Ende 2015 im Internet veröffentlicht. „Manches zu toppen was ich erlebt habe, wäre fast unmöglich. Deshalb kann ich rückblickend sagen, es war ein gutes Leben“, sagt sie darin. Dieses Leben soll nicht durch Maschinen verlängert werden. So wünscht es sich Nina. Und bis zum Ende will sie bei ihrer Familie daheim sein.
Nina Zacher entschuldigt sich bei all jenen, denen sie nicht mehr auf ihre Nachrichten antworten kann. Sie wird es nicht mehr schaffen. „Mit den meisten meiner Gedanken bin ich jetzt alleine und ich kann sie nicht mehr mitteilen“, schreibt Nina. Dabei sind gerade jetzt so viele Menschen wie noch nie mit den Gedanken bei ihr.

Nina schreibt über...

… Ihren Zustand: „Ich bin täglich auf ein Neues überrascht, wie es möglich ist, immer noch am Leben zu sein. (…) In der Kommunikation mit mir und meinen bereits auf ein unerträgliches Minimum reduzierten Bedürfnissen, ereignen sich oft wahre Dramen, weil man mich nicht mehr versteht.“ Bei einer Größe von 1,78 Metern wiegt Nina Zacher noch knapp 35 Kilo. „Meine spitzen Knochen bohren sich durch das Liegen langsam durch meine Haut und ich kann nicht mal mehr schreien. Ich bin verzweifelt, leide aber an solcher Atemnot, dass ich mir – um nicht Panik zu bekommen – Tränen nicht erlauben darf.“
… Freunde und Nachbarn: „Mein Geburtstag vor zwei Wochen war eine extrem bittere Enttäuschung.“ Nina beklagt, dass selbst an ihrem offensichtlich letzten Geburtstag die Menschen nur eine elektronische Nachricht schreiben. „Dennoch hätte ich mich so sehr über ein, zwei kleine, bunt verpackte Sinnlosigkeiten gefreut.“ Die Nachbarn passen Besuche ab, um zu erfahren, wie es Nina geht. Aber sie waren noch nie bei den Zachers, um zu helfen. „Ich würde mich schämen.“
… das Sterben: „So leicht stirbt man nicht, sagte meine Mutter immer. (…) Nicht nur das, den Tod muss man sich verdienen, das weiß ich jetzt. Denn zwischen der Erkenntnis, dass man bald sterben wird, bis man es tatsächlich geschafft hat, liegt ein meist langer, qualvoller Weg.“ Nina erinnert daran, dass täglich Menschen diesen letzten Weg gehen – oft allein und hinter verschlossenen Türen, so dass es niemand mitbekommt. Eine Seelsorgerin hat Nina besucht, obwohl sie vor vielen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten ist. Dafür ist Nina dankbar. „Nächstenliebe, Mitgefühl und etwas für jemanden tun, ohne stets nur an seinen eigenen Vorteil zu denken, können nur die wenigsten Menschen, die ich einmal kannte.“

Liebe Botschaften für todkranke Nina: "Du bist so stark"

Seit Wochen verfolgen Menschen in Deutschland die Facebook-Botschaften der todkranken Nina Zacher. Vor allem auf ihre letzte bekommt sie herzliche Nachrichten zurück.

tz-Stichwort ALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) tötet nach und nach die Nerven, die Muskeln steuern. Die Krankheit lähmt Arme, Beine, Zunge – später auch die Atmung. Geistig bleiben die Patienten voll da. Die Ursachen der Krankheit sind unerkannt, überhaupt ist ALS wenig erforscht. In Deutschland leiden etwa 7000 Menschen an der unheilbaren Nervenkrankheit. Der Maler Jörg Immendorff († 61) starb 2007 an ALS. Der Astrophysiker Stephen Hawking (74) leidet an einer Form mit einem extrem langsamen Verlauf. Den meisten Patienten bleiben nach der Diagnose vier bis sechs Jahre zu leben.
Nina Zacher bittet um Spenden für das Palliativteam, das sie betreut: „Behütet leben und sterben“,
IBAN:DE957025 0150 0010 546604,
Kreissparkasse München Starnberg, BIC: BYLADEM1KMS

http://www.tz.de/muenchen/stadt/bogenhausen-ort43345/todkranke-wirtin-schreibt-ihrem-mann-ruehrenden-brief-5966373.html
Emmeramsmühle

Todkranke Wirtin schreibt ihrem Mann rührenden Brief


Emmeramsmühle
München - Nina Zacher ist unheilbar krank, schon bald wird sie sterben. Bevor es soweit ist, hat sie ihrem Mann einen letzten Brief geschrieben - und er hat geantwortet.
Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit, manche Paare haben sich dann nichts mehr zu sagen. Nina (45) und Karl-Heinz (46) Zacher, die Wirtsleute der Emmeramsmühle, sind anders. Sie leben jeden einzelnen Tag so, als wäre es der letzte. Denn die Zeit verrinnt ihnen zwischen den Fingern. Nina hat ALS, sie wird bald sterben. Sie hat ihrem Mann einen Brief geschrieben: „Was ich Dir noch sagen wollte.“ Er hat geantwortet.
„Lieber Kalle, wenn ich an unsere Anfänge denke, sehe ich dich auf meinem Sofa sitzen“, schreibt Nina im Magazin myself. Kalle habe ihr beim Umzug geholfen – und sei einfach geblieben. „Jetzt, 21 Jahre später, haben wir vier Kinder. Und ich werde bald sterben.“ Erste Symptome kamen vor fast vier Jahren, bis zur Diagnose vergingen Monate. „Amyotrophe Lateralsklerose“, eine unheilbare Nervenkrankheit. Ninas Zellen werden zerstört, ihr Geist ist wach dabei. „Meine Arme und Beine sind gelähmt, das Atmen ist mühsam und meine Stimme wird versiegen.“
Manchmal will Nina nicht mehr. Vor sechs Monaten teilte sie ihre Gedanken im Internet mit: „Ausziehen“ würde sie ihren Körper am liebsten. „Wie ein zu enges, unbequemes, kratziges Kleid und mir ein neues nehmen, ein schönes leichtes, buntes, das mit dem Wind tanzt.“ Sie weiß, dass das nicht geht.
Ohne Karl-Heinz geht gar nichts mehr. „Ich bin total abhängig von Dir und es hat mich Überwindung gekostet, Deine Hilfe zuzulassen“, schreibt Nina. „Du musst mich tragen, füttern und waschen.“ Karl-Heinz schreibt: „Ich will Dir immer das Gefühl geben, dass Du nicht von mir abhängig bist. Ich frage viel, damit Du um wenig bitten musst.“
Hält eine Beziehung das aus? „Du warst nie ein Mädchen, sondern immer eine starke Frau“, schreibt Karl-Heinz. „Ich weiß, dass wir auch das jetzt gemeinsam bewältigen können.“ Nina schreibt: „In guten wie in schlechten Zeiten – das ist der Deal. Ich würde dasselbe für Dich tun.“ Und dennoch: Das Miteinander hat sich verändert. Nina an Karl-Heinz: „Ich vermisse Deine Unbefangenheit – es ist, als ob ein Schleier über Dir liegt. Manchmal denke ich, dass ich Dir lästig bin.“ Karl-Heinz sagt, es sei ihm wichtig, dass der Alltag reibungslos laufe. „Du sagst, ich sei jetzt manchmal genervt. Aber Du weißt doch, dass ich nie deinetwegen gestresst bin.“
Als Nina noch laufen konnte, waren die beiden viel unterwegs: Ibiza, Ägypten, Nevada. Nina schreibt heute: „Wir leben viel in der Vergangenheit, schauen Videos an, man sieht mich mit den Kindern basteln und tanzen. Wir leben von Erinnerungen.“ Karl-Heinz hat lange gehofft. Doch als die Diagnose kam, war da nur dieses eine Bild im Kopf: ALS-Kranke, Rollstuhl, Beatmungsschlauch. Heute sagt er: „Wir sind jetzt auf einer Insel. Um uns herum läuft das Leben der anderen weiter.“ Nina und er lachen viel in diesen Tagen. Und das in einer Situation, „in der man eigentlich nur noch heulen könnte.“
Tobias Scharnagl

http://www.tz.de/muenchen/stadt/tapfer-nimmt-nina-zacher-abschied-leben-als-6117779.html

So tapfer nimmt Nina Abschied vom Leben

München - Nina Zacher (45) leidet an ALS und wird bald sterben. Auf Facebook lässt die todkranke Münchnerin Bekannte und Freunde an ihrem tapferen Abschied vom Leben teilhaben. 
Der Facebook-Post, in dem Nina Zacher ihren Tod ankündigt, „gefällt“ 2130 Menschen. „Es ist so weit …“ steht da, es folgt ein langer Text. Nina Zacher, 45 Jahre alt und seit 2012 unheilbar an ALS erkrankt, hat ihn selbst verfasst. Vier Stunden lang hat sie dafür mit einem kleinen Stift im Mund auf die Tastatur ihres Smartphones getippt. Ist auf dem glatten Display abgerutscht, hat ein T statt eines R erwischt, weil diese Buchstaben direkt nebeneinanderliegen auf der Tastatur. Hat ganze Sätze wieder gelöscht, umformuliert, neu geschrieben. 2730 Zeichen hat Nina sich so abgerungen, 2730 Mal unbeugsamer Wille. Deswegen haben die Menschen „gefällt mir“ geklickt. Nicht, weil ihnen gefällt, dass Nina Zacher stirbt. Sondern weil sie bewundern, wie Nina mit dem Tod umgeht.
Nina Zacher postet das am 4. Februar um 12.46 Uhr. Sie weiß, dass ihre Zeit gekommen ist. „Wir rechnen nicht mehr in Monaten, auch nicht in Wochen“, sagt ihr Mann Karl-Heinz (46) eine Woche später am Telefon. „Wir rechnen in Tagen.“ Er hat auf Lautsprecher geschaltet, seine Frau sitzt im Rollstuhl neben ihm und lauscht. Die Kinder – 4, 7, 12 und 14 Jahre alt – sind nicht zu Hause. „Wir gehen offen mit ihnen um“, sagt Karl-Heinz. „Sie verarbeiten das auf ihre Weise.“
"Was jetzt kommt, kann sich jeder halbwegs gebildete Mensch denken und wie es mir damit geht, sollte ebenfalls klar sein. Es ist wirklich grausamer als ich mir das Ende (…) vorgestellt habe. Warum ich das in absolut vollem Umfang erleiden muss, ist mir ein Rätsel und wie zäh ich immer noch durchhalte ebenfalls."
Verstecken, einigeln, ihre Krankheit verschweigen – das war nie eine Option für Nina Zacher. Sie will Menschen aufrütteln, anderen ALS-Patienten Kraft und Halt geben. Den Tod als großes Tabu unserer Zeit in die Facebook-Timelines der Menschen bringen – und damit in deren Kopf. „Meine Frau war auch vor der Krankheit sehr extrovertiert“, sagt Karl-Heinz. „Diese Offenheit hat sie beibehalten.“
"Ich sitze hier hilflos und bewegungslos, wie dauerhaft in Fesseln gelegt, möglichst tapfer um die letzte so wertvolle Zeit mit meinen Kindern zu verbringen, bei völlig wachem Geist aber fast unfähig zu sprechen."
„ALS gilt als schmerzfreier Tod. Das ist Schwachsinn“, sagt Karl-Heinz. Nina Zacher hat unfassbare Schmerzen. Die Krankheit lässt ihre Muskeln verkümmern, Gelenke erstarren, der ganze Körper krampft. Ohne Morphium-Pflaster geht es längst nicht mehr. Nina ist vollständig gelähmt, das Sprechen fällt schwer, sie verbringt ihre Tage im Bett oder im Rollstuhl. Aufstehen, anziehen, essen, waschen – nichts geht mehr ohne Hilfe. Ihr Mann sagt: „Der eigenen Frau täglich beim Sterben zusehen – das ist eine harte Prüfung.“
"Ja auch wenn man bald sterben wird, steht die Welt leider nicht still, nicht einmal für kurze Zeit. Die ganz normalen Probleme, Schule etc. gehen schonungslos weiter. Der Wahnsinn des Alltags tobt weiter als wenn gar nichts wäre, während ich langsam verhungere und immer schwerer Luft bekomme."
Beim Frühstück und Abendbrot mit den Kindern am Tisch sitzen – es gibt sie noch, die schönen Erlebnisse in Ninas Leben. „Die Frage ist dann: Wie viel davon hält man aus?“, sagt Karl-Heinz. Körperlich und psychisch. Immer im Hinterkopf, dass hinter der nächsten Ecke der Tod lauert. Jemand räuspert sich, krächzt: „Loslassen fällt unheimlich schwer.“ Nina Zacher ist noch da. Irgendwann muss sie loslassen – und die Familie muss sie loslassen. Dass Maschinen und Schläuche sie am Leben halten, hat Nina schon vor Jahren ausgeschlossen.
"Gerade jetzt, wo ich noch dazu weiß, wie es sich anfühlt, wäre es irgendwie schizophren, wenn ich mich für solch ein Leben entscheiden würde, das ein jeder von Euch doch insgeheim auch so sehr fürchtet. Ein Leben in totaler Abhängigkeit (…) Im gesellschaftlichen Abseits der fassungslosen, erschrockenen Blicke der meist unsensiblen und respektlosen Mitmenschen ausgeliefert sein – von einer Maschine beatmet …"
Eine harte Lektion, die Nina Zacher lernen musste: Freundschaften sind vergänglich, besonders wenn Krankheit und Tod Thema werden. „Wenn es hart auf hart kommt, trennt sich die Spreu vom Weizen“, sagt Karl-Heinz. „Viele Freunde brechen weg.“ Nur wenige bleiben übrig. „Sehr wenige“, ergänzt Nina.
"Der Tod macht mir mittlerweile – und nach allem, was ich in den letzten vier Jahre erleben und ertragen musste – gar keine so große Angst mehr. Denn das langsame Sterben, das ich jetzt erlebe, ist das eigentlich Schreckliche."
Nina plant jetzt ihre Beerdigung. Sie weiß schon, welches Lied gespielt werden soll. Die Band Saitenverhältnisse hat einen Song von Sarah Connor gecovert. Eine Freundin, Mirijana Leitl, singt. Der Titel des Songs: Das Leben ist schön.
Der Song wird am 19. Februar veröffentlicht. Der Erlös geht an das Palliativ-Team, das Nina betreut. „Behütet leben und sterben“, IBAN: DE95 7025 0150 0010 5466 04, Kreissparkasse München Starnberg, BIC: BYLADEM1KMS

Liebe Botschaften für todkranke Nina: "Du bist so stark"

Seit Wochen verfolgen Menschen in Deutschland die Facebook-Botschaften der todkranken Nina Zacher. Vor allem auf ihre letzte bekommt sie herzliche Nachrichten zurück.

tz-Interview mit Brigit Reindl, Leiterin Soziale Arbeit im Christopherus-Hospiz

Was wünschen sich Todkranke?
Birgit Reindl: Wenn die Zukunft begrenzt ist, ändern sich oft die Prioritäten. Der eine möchte noch ins Disneyland, der andere will einfach nur noch einmal die Sonne auf der Haut spüren. Aber keiner will einsam sein. Jeder will bis zum Ende als Mensch wahrgenommen werden.
Manche Sterbenskranke wollen aber am Ende ihres Lebens niemanden mehr sehen.
Reindl: Auch diesen Wunsch sollten Sie respektieren. Signalisieren Sie aber auch, dass Sie da sind. Schreiben Sie zum Beispiel einen Brief oder rufen Sie an und fragen Sie, ob er Sie sehen möchte. Viele Menschen wenden sich aus Unsicherheit von einem Sterbenskranken ab. Allein sein zu müssen ist das Schlimmste für jemanden, der begrenzt Zeit zu leben hat.
Manche wissen wohl einfach nicht, was sie machen und was sie sagen sollen …
Reindl: Bleiben Sie einfach authentisch als Person. Das Schwierigste kommt sowieso, wenn man nicht mehr mit dem Rollstuhl zusammen rauskann, wenn das Reden schwerfällt. Dann, wenn man zusammen schweigt und die Hand hält. Für jene, die einen geliebten Menschen gehen lassen mussten, ist es ein Geschenk, wenn sie bis zum Ende dabei sein konnten. Denn Abschiednehmen ist für beide Seiten ganz wichtig.

Stichwort ALS:

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) tötet nach und nach die Nerven, die Muskeln steuern. Die Krankheit lähmt Arme, Beine, Zunge – später die Atmung. Geistig bleiben die Patienten voll da. Die Ursachen sind unbekannt, die Krankheit ist wenig erforscht. In Deutschland leiden etwa 7000 Menschen an der unheilbaren Nervenkrankheit.
Tobias Scharnagl
Tobias Scharnagl
Tobias Scharnagl

Donnerstag, 31. März 2016

20 Dinge, die den Darm krank machen

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Üppige Mahlzeiten
Wer zu viel isst, schadet seinem Darm. Denn das Verdauen belastet den Magen, Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen oder Erbrechen können die Folge sein.
Zu schnell essen
Auch zu schnelles Essen tut dem Magen-Darmtrakt nicht gut. Wer schlingt, riskiert, einen Blähbauch. Der Grund: Schnellesser schlucken mehr Luft, was ein Aufblähen des Magens zur Folge hat. Entweicht die Luft, können Blähungen oder Aufstoßen die Folge sein.

Einseitige Ernährung
Wenig Ballaststoffe, dafür viel Fett und Fleisch: Solch eine ungünstige Nahrungsauswahl macht der Darm träge. Denn die Ballaststoffe, die im Darm aufquellen und so die Darmbewegung anregen, fehlen. Mögliche Folgen: Verstopfung, Reizmagen oder Gallensteine - auch das Risiko für Darmkrebs steigt.

Kohl, Zwiebeln, Hülsenfrüchte
Nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel drohen Blähungen. Dazu gehören zum Beispiel Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen: Sie enthalten unverdauliche Kohlenhydrate, die Blähungen auslösen können. Mit peinlichen Geräuschen muss auch rechnen, wer Kohl, Rohkost oder Knoblauch isst. Auch rohe Zwiebeln machen Beschwerden, da sie schwer verdauliche Schwefelöle enthalten.

Zucker und Weißbrot
Zucker und Weißbrot können das Wachstum von Darmpilzen begünstigen. Denn Zucker kann im Dickdarm nicht abgebaut und weiterverarbeitet werden. Gelangt er unverdaut in den Dickdarm, wird er von den Bakterien unter Bildung von Gasen abgebaut.

Kohlensäurehaltige Getränke
Egal ob Sprudelwasser, Cola, Limonade, Sekt oder Bier: Jedes kohlensäurehaltige Getränk kann Blähungen verursachen. Denn die Säure setzt im Magen Kohlendioxid frei. Dadurch sind im Körper mehr Gase enthalten, als er abbauen kann. Die Folge: Der Bauch bläht sich auf - mit den üblichen, peinlichen Folgen.

Trockenobst
Getrocknete Früchte enthalten viel Sorbitol. Der Süßstoff wird zudem in vielen Nahrungsmitteln als Zuckerersatz verwendet. Wer mehr als 20 Gramm am Tag zu sich nimmt, kann Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen bekommen. Diese Menge kann zum Beispiel in 30 Gramm Diätkonfitüre stecken. Jedes Lebensmittel, das mehr als 10 Prozent Sorbit oder ähnlich wirkende Stoffe enthält, muss den Wortlaut "...kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" tragen.

Nicht gründlich kauen
Gelangen zu große Nahrungsbrocken in den Magen, muss das Organ mehr arbeiten, um das Essen zu verdauen. Hinzu kommt, dass die Speisen im Darm von Darmbakterien statt vom Speichel zersetzt werden. Dabei können sich Gase bilden.

Schlafmangel
Relativ neu ist die Erkenntnis, dass Schlafmangel das Risiko für Darmkrebs erhöht. So haben Menschen, die im Durchschnitt weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, deutlich häufiger Dickdarmpolypen als Personen, die sieben Stunden oder mehr schlafen, so der Berufsverband Deutscher Internisten unter Berufung auf eine aktuelle Studie. Dickdarmpolypen sind gutartige Wucherungen, die sich zu bösartigen Tumoren entwickeln können.

Übergewicht
Übergewicht erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Bei Frauen sollte der Bauchumfang deshalb unter 88 Zentimetern liegen, bei Männern unter 102 Zentimetern, empfehlen Ärzte. Wer zu viel wiegt, leidet außerdem öfter unter Gallensteinen.

Alkohol
Zu viel Alkohol schadet der Bauchspeicheldrüse und erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Frauen sollten maximal sieben Gläser Alkohol pro Woche trinken, Männer höchstens 14. Dabei entspricht ein Glas Alkohol einem 0,1-l-Glas Wein oder einem 0,2-l-Glas Bier.

Rauchen
Rauchen steigert die Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs sowie für chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.

Medikamente
Antibiotika oder Diabetes-Präparate können als Nebenwirkung Blähungen oder Durchfall auslösen. Eisenpräparate, Schlafmittel oder Blutdrucksenker können zu Verstopfung führen. Wer nach der Medikamenteneinnahme aufstoßen muss, hat hat wahrscheinlich nicht genug Wasser getrunken. Die Einnahme der Pille erhöht das Gallenstein-Risiko.

Verdorbene Lebensmittel
Bakterien wie Staphylokokken und Salmonellen können Nahrungsmittel verunreinigen. Das Problem: Sie bilden Giftstoffe, die den Magen-Darm-Trakt angreifen. Schon wenige Stunden nach der Aufnahme zeigen diese Toxine ihre Wirkung. Verdorbene Speisen können außerdem einen Darmverschluss auslösen.



Stress

Ängste, Ärger im Beruf, Streit in der Partnerschaft - Stress kann im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlagen. Neben Übelkeit können ein Reizdarm, einen Magenschleimhautentzündung und wahrscheinlich auch chronische Darmerkrankungen die Folge sein.

Milch, Fruchtzucker, Getreide
Wer diese Lebensmittel nicht verträgt, hat meistens mit Magenschmerzen, Bauchkrämpfen, Übelkeit oder Durchfall zu kämpfen. Menschen, die keine Milchprodukte vertragen, leiden unter einer Lactoseintoleranz. Personen, die Beschwerden nach dem Verzehr von Obst, gemüse, Honig oder Zucker haben, leiden unter einer Fructoseintoleranz. Wer auf Getreideprodukte reagiert, hat ein Glutenunverträglickiet (Zöliakie).

Viren
05.11.2012, 12:37 Uhr
Jeden Winter trifft es Tausende Deutsche: Viren verursachen regelmäßig kleine bis mittlere Epidemien von Magen-Darm-Erkrankungen. Vor allem der Norovirus gilt als hochinfektiös. Schon zehn bis 100 einzelne Viren genügen, um sich anzustecken.

Das eigene Immunsystem
05.11.2012, 12:54 Uhr
Für einige chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa sind die Ursachen noch nicht vollständig geklärt. Es gilt aber als gesichert, dass immunologische Faktoren eine Rolle spielen. Das heißt, das Immunsystem richtet sich gegen den eigenen Körper und löst Entzündungen im Darm aus.

Antibiotika
05.11.2012, 12:56 Uhr
Antibiotika verändern die natürliche Darmflora. Dadurch kann es zu weichem Stuhlgang oder Durchfall kommen.