Samstag, 13. Februar 2016

Das Geschäft mit der Angst*Angst*Angststörungen









Angst macht krank! Das wissen nun schon sehr viele Menschen. Und das Geschäft mit der Angst blüht. Leute kauft sie ein! Wenn die Menschen genügend Angst bekommen haben, dann kaufen sie fast alles. Sie bekommen die Angst von überall: den Medien, den Vertriebsfirmen. Egal was angeboten wird. Zuerst muss man die Angst schüren. Ich habe dazu einige Beispiele beigefügt.
Gibt es da einen Ausweg?
Einige sagen: "Positives Denken bringt die Änderung! Positives Denken macht angstfrei."
Wer hat hier Erfahrungen?
Ich wurde angstfrei, als ich begann die Bibel zu studieren. Ich wollte wissen, wie Jesus lebte und wie Jesus seine Angst besiegte.
Wer lernt, das Gute zu sehen, wird auch lernen das Gute zu tun. Die Angst wird weichen und man wird frei.
W. Storch

Es folgen einige Berichte zur Angst:

Angst macht krank



Angst und Angststörungen

Ängste gehören zum Leben. Doch sie können außer Kontrolle geraten und krankhaft werden. Hier finden Sie ausführliche Informationen über die Ursachen von Angststörungen

von Andrea Blank-Koppenleitner, aktualisiert am 28.10.2014
Frau in Angst
Ständig in Alarmbereitschaft? Angst kann zur Krankheit werden
Ständig in Alarmbereitschaft? Angst kann zur Krankheit werden
iStock/Don89
Angst ist ein urmenschliches Gefühl, das lebensrettend sein kann. Diese grundlegende Emotion hilft uns, Gefahren zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie mahnt uns zu Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit. Begründete Furcht verschafft uns die nötigen Energien, um entschlossen zu handeln, Schutzmaßnahmen zu ergreifen oder Herausforderungen anzunehmen und unsere Kräfte zu mobilisieren. Unsere Vorfahren reagierten auf Bedrohungen mit Flucht oder Angriff. Die die Angst begleitenden Körperreaktionen halfen ihnen dabei: Die Muskeln spannen sich an, das Herz schlägt rascher, Stresshormone werden ausgeschüttet. Körper und Geist sind hochkonzentriert und leistungsbereit. Nach überstandener Gefahr klingt die Stressphase wieder ab, Entspannung stellt sich ein.

Im modernen Leben sehen wir uns beständig Situationen gegenüber, die Ängste auslösen können: Sorgen um Menschen, die uns lieb sind, um Geld- oder Arbeitsplatzverluste, Krankheiten, spiegelglatte Straßen im Winter, Prüfungen, Gespräche mit Vorgesetzten, Flugreisen, Zahnarzttermine. Manche Situationen werden als Bedrohung erlebt, obwohl von ihnen objektiv keine unmittelbare Gefahr ausgeht, wie der Zahnarztbesuch.

Jeder Mensch hat dabei ein unterschiedliches Angstniveau. Das kann von einem mulmigen Gefühl bis hin zu heftigen Angstwellen mit deutlichen körperlichen Beschwerden reichen. Der eine steigt gelassen ins Flugzeug und freut sich sogar, wenn die Maschine in den blauen Himmel abhebt. Der andere übersteht den Flug nur mit Beruhigungstabletten oder vermeidet die Reise über den Wolken nach Möglichkeit ganz. Ähnliches gilt für den Zahnarztbesuch. Inzwischen gibt es Praxen, die sich darauf spezialisiert haben, Menschen mit übersteigerter Furcht vor dem Zahnarzt zu behandeln.

Wo liegt die Grenze zwischen normaler und krankhafter Angst?

Die Angst vor dem Fliegen oder dem Zahnarzt zum Beispiel bezieht sich auf eine konkrete Situation. Sie kann auch Menschen ergreifen, die sonst recht mutig und selbstbewusst durchs Leben gehen. Solche Ängste sind zwar lästig und für manche Lebensbereiche auch überaus hinderlich, aber sie lassen sich mit gezielten Maßnahmen oft recht gut in den Griff bekommen. Sie können aber auch Teil einer tiefer gehenden Angststörung sein.

Andere Angstgefühle sind für die Betroffenen nicht so eindeutig zuzuordnen. Einige Menschen reagieren insgesamt ängstlicher auf die unterschiedlichsten Stresssituationen und Herausforderungen. Sie können aber immer noch damit umgehen, sich selbst beruhigen oder Mut machen.

Lebenskrisen und schwere Krankheiten lösen oft berechtigte Ängste aus, die kurzfristig überhand nehmen und den Betroffenen lähmen, dann aber meist zu Bewältigungshandeln führen. Manche Menschen brauchen dazu therapeutische Hilfe, finden aber nach überstandener Krise wieder in ihre ausgeglichene Gefühlslage zurück.

Sobald Ängste jedoch die Gefühlswelt dauerhafter belasten, den Alltag beherrschen und die eigene Handlungsfähigkeit einschränken, ist es Zeit, ihnen auf den Grund zu gehen. Sie können Anzeichen für eineernsthafte Angststörung oder eine andere psychische Problematik sein. Dabei erfassen krankhafte Ängste auch oft ganz normale Lebenslagen. Sie befähigen nicht zu konzentrierter Aktivität, sondern blockieren.

Wie äußern sich krankhafte Ängste?

– Panikattacken
Menschen, die an einer Panikstörung leiden, erleben regelrechte Angstanfälle. Diese können immer wieder in bestimmten Situationen (Menschenansammlungen, Einladungen), an bestimmten Orten (freie Plätze, Brücken, Aufzüge), bei bestimmten Begegnungen (Spinnen, Hunde) ausbrechen. Sie sind dann mit einer Phobie verbunden. Die Panikattacken können die Betroffenen aber auch grundlos, wie aus heiterem Himmel, überfallen.

Panikanfälle lösen teilweise sehr heftige körperliche Symptome aus. Nicht selten stehen diese so im Vordergrund, dass die Betroffenen fürchten, ernsthaft erkrankt zu sein. Sie fangen an zu zittern, verspüren Schmerzen und Druck in der Brust, haben starkes Herzklopfen, Atemnot und Schwindelgefühle. Manche hyperventilieren, sie atmen übererregt schnell ein und aus, was zu Krämpfen und Schwindel bis hin zuOhnmachten führen kann und die Angst noch weiter steigert. Panikanfälle dauern oft nur wenige Minuten, können aber auch Stunden anhalten. Die Beschwerden gehen zurück, sobald die Attacke ihren Höhepunkt erreicht hat und dann allmählich verebbt.

Solche körperlichen Symptome können allerdings auch bei einer akuten Angina pectoris, einem Herzinfarkt oder anderen körperlichen Erkrankungen auftreten (siehe dazu Kapitel "Körperliche Erkrankungen"). Deshalb ist es wichtig, dass zunächst ein Arzt mögliche körperliche Ursachen abklärt. Liegen den Ängsten psychische Ursachen zugrunde, erweisen sich dann in der Regel alle Untersuchungsbefunde als normal.

Wer einmal eine heftige Panikattacke erlebt hat, entwickelt oft eine zusätzliche tief sitzende Angst vor einem möglichen neuen Anfall und meidet deshalb Situationen, die der ähneln, in der die Panik aufgetreten ist. Er zieht sich zurück und gerät dadurch häufig immer weiter in einen Teufelskreis der Angst. Die Angst vor der Angst beherrscht sein alltägliches Leben mehr und mehr und führt in einen sozialen Rückzug, der weitere psychische Probleme mit sich bringt (siehe Kapitel "Angststörungen").

– Generalisierte Angst
Andere Ängste machen sich nicht panikartig, sondern eher schleichend bemerkbar, in einem mulmigen Gefühl, wachsender innerer Anspannung und Unruhe. Wer eine solche allgemeine Angst erlebt, verspürt oft einen Druck in der Magengegend und fühlt sich wie gelähmt. Gleichzeitig rasen die Gedanken hin und her, schaukeln sich auf, überlagern sich, so dass es schwer fällt, sie in eine vernünftige Richtung zu lenken.

Derart angsterfüllte Zustände kennt fast jeder Mensch in belastenden Situationen oder Lebensphasen. Bleibt das Angstgefühl in unterschiedlicher Intensität über längere Zeit bestehen, sprechen Mediziner von generalisierter Angst. Sie ist meist Ausdruck einer ernsten Angststörung, vor allem auch dann, wenn sie zu sozialer Isolierung führt (siehe dazu Kapitel "Angststörungen").

Welche Ursachen stecken hinter starken Angstgefühlen?

– Körperliche Ursachen
Bedrohliche Krankheitsdiagnosen: Das Wissen, an einer schweren Krankheit zu leiden, ruft nachvollziehbare Ängste hervor. Krebspatienten und Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen sind immer wieder tief gehenden Ängsten ausgesetzt, mit denen sie zurechtkommen oder sich gezielt auseinandersetzen müssen. Auch Schmerzpatienten kennen die Ängste vor dem nächsten Schmerzanfall. Die ängstliche Erwartung verstärkt häufig noch das Schmerzerleben.
Angstgefühle gehören also manchmal mittelbar, aber auch unmittelbar zu den Symptomen einer ernsthaften körperlichen Krankheit. Im Vordergrund stehen jedoch stets die jeweils kennzeichnenden körperlichen Krankheitszeichen. So können etwa Herzerkrankungen mit Herzbeschwerden, Brustenge, Atemnot und auch mit Angstgefühlen einhergehen. Erkrankungen der Atemwege wie Asthma oder chronische Lungenerkrankungen lösen neben Atemproblemen oder Hustenanfällen häufig Ängste aus.
Einige Erkrankungen des Nervensystems im Gehirn können in unterschiedlichen Krankheitsphasen ebenfalls psychische Veränderungen und Ängste zur Folge haben. Angstzustände treten beispielsweise im Rahmen einer multiplen Sklerose, der Parkinson Krankheit oder von Demenzerkrankungen wie der Alzheimer Krankheitauf.
Liegt der Verdacht einer krankhaften körperlichen Ursache nahe, bringt eine gründliche ärztliche Untersuchung ersten Aufschluss. Der Hausarzt wird je nach ersten Untersuchungsergebnissen seinen Patienten gegebenenfalls an einen entsprechenden Facharzt überweisen.

Medikamente: Einige Arzneimittel können Angstgefühle auslösen oder verstärken. Möglich ist das etwa bei Medikamenten gegen psychische Erkrankungen (Neuroleptika), gegen die Parkinson-Krankheit, gegen Hirnleistungsstörungen oder bakterielle Infektionen (Antibiotika). Hier ist es wichtig, über die auftretenden Nebenwirkungen mit dem Arzt zu sprechen (siehe Kapitel "Körperliche Erkrankungen").

Alkohol und Drogen: Suchterzeugende Substanzen greifen in den Gehirnstoffwechsel ein und verändern Wahrnehmung, Denken und Psyche. Ängste, Wahnideen oder tiefe Depressionen gehören mit zu den Folgen von Alkoholmissbrauch und Drogensucht. Ebenso können heftige Angstgefühle bei Entzug der Droge auftreten (siehe Kapitel "Körperliche Erkrankungen"). Andererseits führen Angststörungen selbst nicht selten in ein Suchtverhalten.

Hat der Arzt mögliche körperliche Erkrankungen ausgeschlossen, sind die Auslöser für neu aufgetretene, übermäßige Ängste meistpsychischer Natur.
– Psychische Ursachen

Stress, Burnout, starke seelische Belastungen können anhaltende Angstgefühle oder Panikanfälle nach sich ziehen (siehe Kapitel "Depressionen, Zwänge").

Angststörungen: Die Hauptursachen für ausgeprägte Ängste sind Angsterkrankungen. Sie zeigen sich in unterschiedlichen Formen, als Phobien, Panikstörungen oder generalisierte Angststörungen. Außerdem gibt es gemischte Angststörungen. Hier treten krankhafte Ängste zum Beispiel gemeinsam mit einer Depression auf (siehe Kapitel "Angststörungen").
Depressionen, Zwangsstörungen, Belastungsstörungen: Sehr häufig sind krankhafte Ängste mit DepressionenZwangsstörungen oder anderen psychischen Erkrankungen verbunden. Tiefsitzende, dauerhafte Ängste können auch Folge traumatischer Erlebnisse sein und zu den Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörunggehören (siehe Kapitel "Depressionen, Zwänge").
Ein Psychotherapeut und gegebenenfalls ein Psychiater können eine zugrundeliegende psychische Störung aufdecken und behandeln.

Die folgenden Kapitel
 informieren Sie über die wichtigsten Ursachen von Ängsten sowie über Therapie- und Selbsthilfemöglichkeiten auf (siehe dazu Kapitelübersicht oben am Textanfang oder Kapitellinks unten).


Fachliteratur für diesen Ratgeber
Möller H-J, Laux G, Deister A: Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. 5. Auflage, Stuttgart Georg Thieme Verlag 2013
Herold G et al: Innere Medizin. Köln Gerd Herold 2014
Böhm M, Hallek M, Schmiegel W (Hrsg): Innere Medizin, begr. von Classen M, Diehl V, Kochsiek H, 6. Auflage, München Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2009
Mutschler E, Geisslinger G, Kroemer H K, et al.: Arzneimittelwirkungen. 10. Auflage, Stuttgart Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2013
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM): Angststörungen. Leitlinie 04/2014, awmf-Register-Nr. 051-028. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-028.html (Abgerufen am 13.05.2014)
Bandelow B, Boerner RJ, Kasper S et al.: Generalisierte Angststörung: Diagnostik und Therapie. In: Dtsch Arztebl Int 2013; 110(17): 300–10.DOI: 10.3238/arztebl.2013.0300. Online: http://www.aerzteblatt.de/archiv/137451 (Abgerufen am 17.12.2013)
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) et al.: Unipolare Depression. Nationale Versorgungsleitlinie 01/2012, awmf-Register-Nr. nvl-005. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/nvl-005.html (Abgerufen am 10.12.2013)
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) et al.: Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen. Praxisleitlinien in Psychiatrie und Psychotherapie 10/2012, awmf-Register-Nr. 038-020. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/038-020.html (Abgerufen am 10.12.2013)
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) et al.: Zwangsstörungen. Leitlinie 05/2013, awmf-Register-Nr. 038-017. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/038-017.html (Abgerufen am 10.12.2013)
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) et al.: Bipolare Störungen. Leitlinie 05/2012, awmf-Register-Nr. 038-019. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/038-019.html (Abgerufen am 10.12.2013)
Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) et al.: Posttraumatische Belastungsstörung. Leitlinie 01/2011, awmf-Register-Nr. 051-010. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-010.html (Abgerufen am 10.12.2013)
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM), Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) et al.: Diagnostik und Therapie von Ess-Störungen. Leitlinie 12/2010, awmf-Register-Nr. 051-026. Online: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/051-026.html (Abgerufen am 10.12.2013)
(www.apotheken-umschau.de ist nicht verantwortlich und übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Internetseiten.)
Fachredaktion: Dr. med. Claudia Osthoff

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

Das-Geschaeft-mit-der-Angst_Zu-viel-Information-schadet-der

Das Geschäft mit der Angst: Zu viel Information schadet der Gesundheit

Es gibt unzählige Gründe, sich vor der Zukunft zu fürchten. In vielen Medien, traditionell und online, werden sie eingehend analysiert. Vorsicht ist geboten.
   (Die Presse)
Eines ist sicher: Mit der Wohlfühlpolitik und in der Folge der Wohlfühlgesellschaft ist es auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vorbei, national und international. Jetzt kommt es darauf an, wie man sich individuell darauf einstellt. Und da scheint es für – am Geschehen – durchschnittlich Interessierte, zwei Strategien zu geben: den Nachrichtenkosum weitgehend einzustellen und so das politische und mediale Geschäft mit der Angst für sich zu blockieren oder eben detailliert auf allen Kanälen, wie es modern heißt, Bestätigung für die eigenen Ängste aufzuspüren.
Wer jedoch durch übermäßigen, um nicht zu sagen: maßlosen Informationskonsum eine „Roadmap“ seiner Ängste erstellt, quasi eine Zusammenschau kreiert, der läuft in der Tat Gefahr, seine Gesundheit zu gefährden. Denn mit dem Internet lassen sich zum Beispiel akut zahllose Artikel zum drohenden Dritten Weltkrieg aus den Tiefen des internationalen Nachrichtengeschäfts fischen. Und damit ist nur das seriöse gemeint und nicht einmal noch die endlosen Verschwörungsplattformen, von denen nicht wenige die Endzeit herbeischreiben.
Wovor also können wir aufgrund der Nachrichtenlage Angst haben?
•Dass Russlands Präsident, Wladimir Putin, einen Krieg gegen Europa unter Einsatz einer taktischen Atomwaffe für gewinnbar hält und diesen Krieg seit Jahren vorbereitet: mit Provokationen in den baltischen Staaten, mit der Annexion der Krim, mit den Kämpfen in der Ostukraine und schließlich jetzt mit dem Eingreifen in Syrien. Dem Zwischenfall mit dem russischen Kampfjet in der Türkei wird dabei lediglich die Bedeutung einer weiteren Provokation der Nato zugeschrieben.
•Dass Russland durch die finanzielle Unterstützung rechter und extrem rechter Gruppen in Europa wie etwa der FPÖ oder des französischen Front National Europa destabilisieren möchte, wobei die derzeitige Flüchtlingskrise gewissermaßen als Bonus für dieses Unterfangen anzusehen ist.
•Dass der Franzose Nicolas Henin, der zehn Monate Geisel des IS war, mit seiner Einschätzung, militärische Aktionen in Syrien seien ein schwerer Fehler, in Wahrheit solche Aussagen zur Unterstützung des IS macht. Allerdings ist seine Logik, nur der Schutz der Bevölkerung in Syrien könnte diese dazu bringen, sich gegen den IS zu wenden, bestechend. Aber kann seinem Interview, am Donnerstag veröffentlicht, vertraut werden? Wer Angst hat, wird das verneinen.
•Dass das Massaker in San Bernadino eine neue Phase des Terrors ankündigt: Der unauffällige Nachbar als „Gefährder“, gegen den jeder noch so raffinierte Geheimdienst machtlos ist. Er würde nie und nimmer in einem noch so langen Ausnahmezustand gefasst werden.
•Dass die Verdichtung der Unsicherheit international und intern in den USA am Ende doch zu einer Präsidentschaft Donald Trumps führen kann, der in den USA offen als faschistisch kritisiert wird und für dessen Ausfälle, wirre Ideen und beste Umfragewerte es keine rationale Erklärung gibt.

In dieser Gemengelage verlieren – objektiv gesehen – die nun regelmäßig wiederkehrenden Schlagzeilen des Wiener Boulevards, wie „IS-Kämpfer als Flüchtlinge getarnt“, an Bedeutung. Subjektiv gesehen werden sie aber als Verstärker der Ängste wirken.
Tatsache ist jedenfalls, dass sie auch bei jenen, die nicht mit einer gewissen Angstlust das Internet durchforsten, das Gefühl einer gewissen Hilflosigkeit, eines Ausgeliefert-Seins verstärken. Da es nicht Aufgabe der Medien und ihrer Journalisten sein kann, ihre Leserschaft in Schockstarre zu versetzen – mit allen Konsequenzen für demokratische Staaten –, sollte das Geschäft mit der Angst möglichst rasch wieder eingestellt werden.
Apokalyptische Analysen in Serie mögen gerade jetzt Leser anziehen, verantwortungsvoll sind sie nicht. Es gibt auch so etwas wie mediale Kriegsgewinnler. Sie braucht eine verunsicherte Gesellschaft jetzt am wenigsten.
E-Mails an: debatte@diepresse.com

Zur Autorin:
Anneliese Rohrer
ist Journalistin in Wien: Reality Check http://diepresse. com/blog/rohrer
("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.12.2015)





KAPITEL 4:
DAS GESCHÄFT MIT DER ANGST

Krankheitserfindung: „Der Versuch, eigentlich gesunde Menschen davon zu überzeugen, dass sie krank sind, oder leicht Kranke glauben zu machen, dass sie sehr krank sind.“
Psychiater wissen das. Pharmafirmen wissen das. Führungskräften aus der Werbebranche auf der ganzen Welt ist es ebenfalls bekannt.
Das Erfinden von Krankheiten ist eine höchst erfolgreiche Strategie, mit der normale Lebensprobleme als psychiatrische Krankheiten umdefiniert werden. Dies hat dazu geführt, dass Menschen aller Gesellschaftsschichten über die neuste „psychische Krankheit“ besorgt sind und eine Pille haben wollen.
Ein Marketing-Guru drückte es so aus: „Kein Therapiebereich ist empfänglicher für das Vermarkten eines Zustands als der Bereich Angst und Depressionen. Krankheit beruht dort selten auf messbaren physischen Symptomen und steht somit einer freien Definition offen.“
Es funktioniert. Psychiater und die Pharmaindustrie haben eine lukrative Marktlücke geschaffen, die jede Minute über 150 000 Dollar Umsatz einbringt.
Durch die Marketingkampagnen wurde die Illusion von weitverbreiteten psychischen Krankheiten geschaffen. Wie sicher sind die Psychopharmaka, die Psychiater dagegen verschreiben?

Das Geschäft mit der Angst

PlayLaktosefrei
Das Geschäft mit der Angst | Video verfügbar bis 04.06.2020
Veganer Käse, Joghurt und Eis auf einem Teller.
Vegane Ersatzprodukte enthalten viele künstliche Zusatzstoffe.
Milch frei von Laktose, Eis ohne Milch, Schnitzel ohne Fleisch. "Frei von ... Produkte" werden immer beliebter. Kein Wunder, haben sie doch den Ruf, besonders gesund zu sein. Doch aus was bestehen sie wirklich? Und verdanken sie ihren Erfolg nur einer guten Marketingstrategie?

Zusatzstoffe, Fett und Salz

Sie sind nicht mehr zu übersehen, die Regale in den Supermärkten vollgestopft mit "frei von ... Produkten". Da gibt es den veganen Truthahn, die Mandelmilch oder das Reisbrot ohne Gluten. Allein bei den Fleischersatzprodukten und pflanzlichen Brotaufstrichen hat sich der Umsatz laut GFK in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Doch wird Fleisch oder Milch in einem Lebensmittel weggelassen, muss es durch etwas anderes ersetzt werden. Zum Beispiel durch Zusatzstoffe. Schließlich soll das Produkt genauso gut schmecken und aussehen wie das Original.
Fleischersatzprodukt wird auf einem Teller geschnitten.
Fleischersatzprodukte sind mit Vorsicht zu genießen.
So warnt Sabine Holzäpfel von der Verbraucherzentrale Stuttgart vor Aromen, Farbstoffen, Feuchthalte- und Verdickungsmitteln. Sie können zu Allergien und Verdauungsproblemen führen. "Grundsätzlich ist davon abzuraten, das in höheren Mengen zu verzehren." Hinzu kommt, dass einige Fleischersatzprodukte jede Menge Fett enthalten. Auch beim Salz wird nicht gespart. So fand die Verbraucherzentrale bei ihren Stichproben, Produkte, die im Durschnitt 1,5 Gramm Salz enthielten pro 100 Gramm. "Das entspricht einem Viertel der empfohlenen Tageszufuhr und das ist schon sehr hoch und war auch wirklich 1 Gramm höher als bei den vergleichbaren Originalprodukten", so Holzäpfel.

Paradebeispiel: Analog-Käse

Viele "Frei von ... Produkte" gelten also völlig zu Unrecht als besonders gesund – und sind zudem noch überteuert. Das Paradebeispiel: Analog-Käse – also Käse ohne Milch – geriet vor einigen Jahren in die Schlagzeilen als Pizzakäse der keiner ist, sondern nur ein spotbilliges Ersatzprodukt aus Wasser und Öl. Jetzt taucht er wieder auf als "veganer Käse". Zu finden beispielsweise als 250 Gramm-Packung, für stolze 3,50 Euro. Auch die anderen veganen Käsesorten, also z.B. Hartkäsescheiben sind im Grunde überteuerter Analog-Käse.

Verführerisches Design

Mann mit Eye-Tracking-Brille beim Einkaufen.
Mit der Eye-Tracking-Brille wird das Kaufverhalten untersucht.
Trotzdem funktioniert die Werbestrategie. Der Kunde greift zu, aber warum? Die Konsumforscherin Professor Andrea Gröppel-Klein untersucht das Kaufverhalten von Verbrauchern mit Hilfe von Eye-Tracking-Brillen. Mit solch einer Brille kann die Forscherin die Blickbewegungen exakt nachvollziehen und entdeckte immer gleiche Vorgehensweisen. So achtet der Kunde vor allem auf das Bild auf der Verpackungsvorderseite genauso wie den Produktnamen oder Schlagworte. Alle drei Elemente sprechen unser Unterbewusstsein direkt an und können ein Gesundheitsimage erzeugen. Zum Beispiel Gemüse, Salat, Kleeblätter, grüne Papier-Verpackungen und wohlklingende Namen.

Verwirrung beim Kunden

Die Hersteller ringen mit ihrem Verpackungsdesign um die kurze Aufmerksamkeitspanne des Kunden, denn die meisten haben es eilig. Die Kaufentscheidung des durchschnittlichen Kunden "dauert nicht mal eine Sekunde", weiß Gröppel-Klein. So zählt der erste Eindruck! Was wirklich im Produkt drinsteckt, darüber informieren sich die Wenigsten, denn kaum einer schaut auf die Zutatenlisten und Nährwertangaben auf der Rückseite. "80, 90 Prozent ist bei den meisten Konsumenten 'front of Pack' relevant, was hinten drauf geschrieben ist, schaut er sich vielleicht mal zu Hause an aber nicht im Geschäft."
Weitere Studien von anderen Wissenschaftlern zeigen, dass selbst der Blick auf das Zutatenverzeichnis und die Nährwerttabelle nichts an der Gesundheitswahrnehmung des Produkts ändert. Die Kunden scheinen von den Angaben überfordert. Die Konsumforscherin führt das auf die Vielzahl an unterschiedlichen Nährwertangaben zurück: "Was wir feststellen können, ist dass die derzeit existierende Vielzahl an unterschiedlichen Nährwertsystemen für den Konsumenten eher verwirrend ist." Allein 20 verschiedene Systeme fand sie auf den Verpackungen. Mal in Form von Kreisen, als Tabelle, bunt oder schlicht, auf Vorder- oder Rückseite. Der Lösungsvorschlag der Konsumforscherin: Ein einheitliches System für alle Produkte.

Das Ampelsystem

Beispiel für Ampelsystem eines veganen Produktes.
Ampelsystem - Hilfestellung beim Einkauf.
Um dem Kunden mehr Orientierung beim Kauf zu geben, könnte das Ampelsystem helfen. Mit Hilfe von Farben werden die Nährwerte markiert. Rot signalisiert: Das Produkt enthält viel von dem Nährstoff, Gelb liegt im mittleren Bereich, Grün steht für wenig. In England schon etabliert, wird das System unter Verbänden in Deutschland heftig diskutiert. So spricht sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung dafür aus, während sie der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft ablehnt. Das Geschäft läuft offenbar besser, wenn die Verbraucher nicht richtig durchblicken.
Autorin: Sonja Legisa (SWR)
Stand: 29.07.2015 10:43 Uhr

Sonntag, 7. Februar 2016

Neurochirurg nach Nahtod sicher: Es gibt Gott und ein Leben danach



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Neurochirurg nach Nahtod sicher: Es gibt ein Leben nach dem Tod

Neurochirurg nach Nahtod sicher: Es gibt Gott und ein Leben danach

Mehr zum Thema

Was kommt nach dem Tod? Diese Frage ist seit Anbeginn der Menschheit unbeantwortet. Eventuell geben sogenannte Nahtod-Erfahrungen einen Hinweis. Doch selbst Wissenschaftler sind sich nicht recht einig.
Schwer verletzt überlebt Christine Stein den Unfall. Ein Lkw hat die damals 19-Jährige unter sich begraben. Als sich die junge Frau eigentlich bereits auf dem Weg der Besserung befindet, reißt die Halsschlagader. Notoperation! Christine Stein kommt ein zweites Mal unters Messer und dem Tod ganz nah.
"Und ich hab mich gleich an diesem wunderschönen Ort, den ich Himmel nenne, wiedergefunden und wurde dort von meinen Großeltern mütterlicherseits begrüßt, die ich zuvor noch nie hier auf der Erde gesehen hatte. Die beiden haben mich durch ihr Reich, wie sie es nannten, geführt und sie führten mich an einen Ort, wo ich nur hinunterschauen musste, der Boden schien wie aus Glas zu sein. Ich musste nur an eine Person oder bestimmte Personen denken, und genau auf diese konnte ich dann hinunterschauen.“ Diese Nahtod-Erfahrung verarbeitete Christine Stein in einem Buch. Titel: „Like an Angel“.
In der Wissenschaft werden solche Erfahrungen kritisch betrachtet. Umso erstaunlicher ist, wenn ein renommierter Mediziner von seiner eigenen Nahtod-Erfahrung berichtet und diese für absolut echt hält. Dr. Eben Alexander, ein US-amerikanischer Neurochirurg, fällt als Folge einer schweren Hirnhautentzündung in ein tiefes Koma. Überlebenswahrscheinlichkeit: unter drei Prozent. In seinem 2013 auf Deutsch erschienen Buch „Blick in die Ewigkeit“ beschreibt er eine Welt aus reinem, hellem, weiß-goldenem Licht, die die „eigenartigste, schönste Welt“ war, die er je gesehen hatte.
Das Gehirn betrachtete der anerkannte Wissenschaftler eigentlich als Maschine. „Wenn diese Maschine ihre Funktion einstellt, kommt auch das Bewusstsein zum Erliegen. So ungemein kompliziert und mysteriös die tatsächliche Mechanik der im Gehirn ablaufenden Prozesse auch sein mag, im Prinzip ist es einfach: Wenn man den Stecker zieht, geht der Fernseher aus“, schreibt Alexander in seinem Buch.
Wie „Focus Online“ schreibt, sei das Besondere an Alexanders Erlebnis: „Wissenschaftler glauben, dass das Gehirn dem Menschen kurz vor dem Tod solche Erfahrungen vorgaukeln kann. Weil bei Alexander jedoch zumindest die Hirnfunktionen des Neocortex, die für das Bewusstsein zuständig sein sollen, komplett ausfielen, ist diese Erklärung seiner Ansicht nach nicht möglich.“ Für ihn steht seitdem fest: Es gibt ein Bewusstsein, das ohne den Körper existieren kann.
„Ich flog über Bäume und Felder, Flüsse und Wasserfälle, hier und da auch über Menschen. Kinder waren auch darunter. Sie lachten und spielten. Die Menschen sangen und tanzten in Kreisen“, skizziert er einen Teil seiner Reise. Und dann: Gott! Eine „tiefschwarze Dunkelheit, die zugleich übervoll mit Licht war“. Und weiter: „Es kannte mich in- und auswendig und sprudelte über vor Eigenschaften, die ich mein ganzes Leben lang mit menschlichen Wesen – und nur mit menschlichen Wesen – in Verbindung gebracht hatte: Wärme, Mitgefühl, Pathos … ja, sogar Humor und Ironie.“
Der Bremer Gehirnforscher Gerhard Roth hält Nahtoderfahrungen dagegen für reine Spekulation. Dabei hatte Roth vor 29 Jahren nach einem Verkehrsunfall selbst welche, wie er im „Deutschlandradio Kultur“ bekennt: "In dem Augenblick hatte ich ein intensives Wohlgefühl, schöner als ich es je vorher oder nachher hatte, und ich habe eine zweite Erfahrung gemacht: diesen Tunnelblick und am Ende des Tunnels ist ein Licht."
Grund seien die Ausschüttung von Endorphinen mit euphorischen Folgen und eine Unterversorgung der Netzhaut des Auges. Für Roth besteht kein Zweifel, wie er dem Radiosender sagte: "Es sind immer Vermutungen, dass das Gehirn tot war, aber dass das Gehirn wirklich tot ist, ist nur mit Apparaten nachzuweisen und das ist in keinem der Fälle, von denen da berichtet wird, wirklich gemacht worden. Das sind nur Spekulationen. Das Herz hat offensichtlich aufgehört zu schlagen – auch das stimmt meist nicht. In vielen Fällen schlägt das Herz ganz langsam weiter. Die Sauerstoffversorgung ist nicht gleich Null."
Also doch alles bloß Hokuspokus? Oder steckt mehr dahinter?

Glauben Sie an das Licht am Ende des Tunnels?

Samstag, 30. Januar 2016

Bluthochdruck senken mit Moringa-Geht das?

http://www.heilkraeuter.de/krank/blutdruck-zu-hoher.htm


Hat jemand Erfahrungen bei Anwendung von Moringa zur Blutdrucksenkung?


Bluthochdruck ist eine häufige Erkrankung vor allem bei Menschen ab dem mittleren Alter.
Der hohe Blutdruck erhöht die Wahrscheinlichkeit an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken. Daher ist Bluthochdruck eine gefährliche Erkrankung, obwohl er selbst nur bei manchen Betroffenen starke Symptome hervorruft.

Symptome:

Häufig verläuft der Bluthochdruck über einen längeren Zeitraum völlig symptomfrei, was seine Gefährlichkeit enorm steigert, denn die Betroffenen fühlen sich nicht krank und lassen sich daher auch nicht vom Arzt untersuchen.
Selbst wenn sie dann wissen, dass sie unter Bluthochdruck leiden, ist die Motivation zur Behandlung nur durch den Verstand gesteuert, weil ein direkt erlebter Leidensdruck fehlt.
In schwereren Fällen von Bluthochdruck, oder wenn er schon länger besteht oder wenn Betroffene empfindlich reagieren, kommt es doch noch zu Symptomen.
  • Kopfschmerzen (vor allem am Morgen)
  • Ohrensausen
  • Rote Gesichtsfarbe
  • Schwindel
  • Atemnot
  • Herzklopfen

Therapie:

Kräuter:

Besonders wichtige Kräuter gegen Bluthochdruck

Andere Kräuter gegen Bluthochdruck

Ätherische Öle:

  • Knoblauch
  • Lavendel
  • Majoran
  • Ylang-Ylang
  • Zitrone

Ernährung:

Bei der Ernährung sollte man darauf achten, dass man möglichst viele ungesättigte Fettsäuren und nur wenig gesättigte Fettsäuren zu sich nimmt.
Die Ernährung sollte möglichst viel frisches Gemüse und Obst umfassen und möglichst wenig Schweinshaxen und dergleichen fettreiche Nahrungsmittel. Eine Ernährungsweise mit vielen mediterranen Elementen hat sich bewährt.
Das Körpergewicht sollte möglichst auf Normalgewicht gebracht werden, wenn Übergewicht vorliegt. Dies ist am besten mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung zu erreichen.
Nahrungsmittel, die sich günstig auf Gefässe und Blutdruck auswirken:
  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Tomate
  • Zitrone
  • Mais
  • Quitte
  • Kopfsalat
  • Bohnen
  • Oliven
  • Schnittlauch

Schulmedizin:

Die Schulmedizin verordnet eine Reihe von unterschiedlichen Medikamentengruppen, um Bluthochdruk zu senken.
Die beliebtesten Medikamentengruppen sind:
  • Betablocker (= Betarezeptorenblocker)
  • Diuretika
  • Andere Hemmer und Blocker
Durch Betablocker wird die blutdrucksteigernde Wirkung von körpereigenen Hormonen, z.B. Adrenalin blockiert. In aufregenden Situationen steigt der Blutdruck also weniger an. Bei Asthmapatienten darf man keine Betablocker einsetzen.
Diuretika erleichtern die Ausscheidung von Flüssigkeit über Niere und Blase. Flüssigkeit, die im Gewebe zurück gehalten wird, wird dadurch vermehrt ausgeschieden. Der Mensch ist dadurch weniger prall gefüllt (um es sich bildlich vorzustellen) und dadurch wird auch der Blutdruck geringer.

Verhalten:

Bewegung

Ausreichend körperliche Bewegung kann Bluthochdruck senken, vor allem wenn man Ausdauersportarten betreibt.

Rauchentwöhnung

Als Bluthochdruck-Patient sollte man, wenn irgend möglich, mit dem Rauchen aufhören, denn Rauchen schädigt die Blutgefässe und begünstigt dadurch Bluthochdruck.

Entspannung

Da Bluthochdruck auch viel mit innerer Anspannung zu tun hat, ist es wichtig zu lernen, wie man sich am besten entspannt.
Dazu können Kurse mit autogenem Training sehr hilfreich sein.
Auch Yoga und Meditation bieten sich an.