Sonntag, 30. März 2014

Gesundheit mit Heilkräutern

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Kräuter haben für mich nicht nur chemische Wirkstoffe. Sie sind eigene Persönlichkeiten mit ganz individuellem Charakter.Um in näheren Kontakt zu Heilpflanzen und anderen Naturheilmethoden zu treten, wurde diese Website ins Leben gerufen.
Sammelzeit für: Beinwell
Sammeltipp für: Sonntag, den 30. März 2014

    

Alraune

Die Alraune ist die klassische Zauberpflanze des Altertums und des Mittelalters. Ihre Wurzel war heißbegehrt und galt als zauberkräftig, weil ihre Form der Gestalt von Menschen ähnelt.
Die Alraune ist stark giftig und führt zu gefährlichen Rauschzuständen, die potentiell tödlich sind. Medizinisch wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Dosis angewendet. 

Kräuterwanderung: Frühling auf Gran Canaria

Ende Februar waren wir auf Gran Canaria und haben nicht nur das schöne Wetter genossen, sondern auch mehrere botanische Gärten mit vielen subtropischen Pflanzen besucht. Besonders interessant war es jedoch, die heimischen Pflanzen bei einer Wanderung in freier Wildbahn zu erleben.
Wie so oft auf den kanarischen Inseln sieht man zahlreiche Pflanzen, die unseren mitteleuropäischen Pflanzen ähnlich sehen. Aber wenn man genauer hinschaut, kann man erkennen, dass es ganz individuelle Pflanzen sind, die teilweise nur auf den kanarischen Inseln vorkommen. Sie sind also endemische Pflanzenarten. 

Kalisaya

Der Kalisaya-Baum gehört zur Gattung der Chinarinden-Bäume. Er ist in Südamerika heimisch. Weil die Heilwirkung der Chinarinden-Baumarten sehr ähnlich ist, wird ein Großteil der handelsüblichen Chinarinde aus dem Kalisya Baum gewonnen.
Chinarinde ist ein traditionelles Heilmittel gegen Fieber, insbesondere gegen Malaria.
Auch in der Homöopathie spielt die Chinarinde eine wichtige Rolle. 

Link Rutenkraut (kanarischer Riesenfenchel)

Bei einer Reise auf die kanarischen Inseln fällt einem auf Wanderungen gelegentlich das Link Rutenkraut, auch kanarischer Riesenfenchel, ins Auge. Die Pflanze ist mit ihren bis zu drei Metern so hoch, dass man sie kaum übersehen kann. In der Blütezeit im Frühjahr sind auch die leuchtend gelben Doldenblüten ein echter Blickfang. Der kanarische Riesenfenchel erinnert nicht nur an den Fenchel, er kann auch medizinisch ähnlich angewendet werden. Man nimmt ihn also gegen Verdauungsbeschwerden und Husten. 

Lobelie - Indianertabak

Die Lobelie ist eine einjährige Pflanze mit hübschen, zartvioletten Blüten. Weil ihre Blätter von den Ureinwohnern Nordamerikas häufig als Tabakersatz geraucht wurden, nennt man sie auch Indianertabak. Botanisch ist sie mit der normalen Tabakpflanze jedoch nicht verwandt.
Geraucht oder als Räucherung hilft die Lobelie gegen Asthma und krampfartigen Husten. Wegen potentiell gefährlicher Nebenwirkungen, und weil sie innerlich angewendet kaum heilkräftig wirkt, wird die Lobelie aber kaum noch als Heilpflanze genutzt. 


Neue Pflanzen

Hier finden Sie weitere neu beschriebene Pflanzen:

Mittwoch, 26. März 2014

Lebensbedrohliche Bakterieninfektionen: Keine Rohmilch für Kinder

http://www.cleankids.de/2014/03/26/keine-rohmilch-fuer-kinder/46027

Lebensbedrohliche Bakterieninfektionen: Keine Rohmilch für Kinder


Rohmilch und Rohmilchprodukte von Kühen, Ziegen und Schafen können unter Umständen lebensbedrohliche Bakterieninfektionen auslösen.
Vor allem Kinder, Immungeschwächte sowie schwangere Frauen sollten nur pasteurisierte Milch trinken. „Trotz gründlicher Reinigung der Melkgeräte und Sauberkeit im Stall können Keime in die Milch gelangen, die auch für den Menschen gefährlich sind.
kuhmilchDazu gehören beispielsweise der Escherichia-coli-Stamm EHEC oder auch Campylobacter-Bakterien, die beide zu Darmbeschwerden führen. Sogar FSME kann durch Rohmilch übertragen werden. Besonders riskant ist der Rohmilch-Verzehr im Ausland, da Menschen sich mit Brucellose, in seltenen Fällen auch mit Darmtuberkulose infizieren können. Die Brucellose löst eher unspezifische Symptome wie Gelenkbeschwerden, Müdigkeit und Leber/Milzvergrößerungen aus, kann aber auch schwer verlaufende Krankheitsbilder wie das Malta-Fieber verursachen“, mahnt Dr. Ulrich Fegeler. Brucellose-Gefahr besteht auch bei Rohmilchprodukten aus Südosteuropa oder dem Mittelmeerraum. Hohe Erkrankungszahlen gibt es im Nahen Osten, in den ehemaligen Sowjetrepubliken, in Zentralasien, in Lateinamerika und in Indien.
Alle Rohmilchprodukte müssen nach der EU-Verordnung 853/2004 überall in Europa gekennzeichnet werden. Milch trägt die Aufschrift „Rohmilch” und auf Rohmilchprodukten steht „mit Rohmilch hergestellt”. Die Kennzeichnung erfolgt in der jeweiligen Landessprache. „Die meisten Erreger in Rohmilch führen zu Magen-Darm-Problemen, Erbrechen, Durchfall mit Fieber und Kreislaufbeschwerden. Bei schweren Fällen von EHEC-Erkrankungen können auch blutiger Durchfall und Nierenversagen auftreten – das hämolytisch-urämische Syndrom, abgekürzt HUS“, warnt Fegeler.
Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin wurden 2012 1.532 EHEC-Erkrankungen und 69 HUS-Fälle gemeldet, 2013 waren es 1.609 EHEC-Erkrankungen und 76 HUS-Fälle.
————————————-
Quelle:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
http://www.kinderaerzte-im-netz.de



Medikamente: Milch stört manche Antibiotika

Wird ein Infekt medikamentös behandelt, kann Honigmilch die Wirkung beeinträchtigen
Honigmilch ist ein altes Hausmittel bei Heiserkeit und trockenem Reizhusten. Wer aber wegen eines bakteriellen Atemweginfekts ein Antibiotikum verordnet bekommen hat, sollte besser auf das Getränk verzichten, rät die „Apotheken-Umschau“.
Viele Antibiotika vertragen sich nicht mit Milch. Deshalb sollten Honigmilchtrinker in diesem Fall zur Sicherheit in der Apotheke nachfragen.
Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 
www.apotheken-umschau.de

Giftige Schimmelpilze in Rohmilch: Milchviehbetrieb in Niedersachsen gesperrt – Verdachtsfälle n NRW

Aflatoxine sind giftige Schimmelpilze und gelten als hochgradig krebserregend
kuhmilchDas NRW-Verbraucherschutzministerium wurde von den niedersächsischen Behörden gestern Abend über einen Fund von Aflatoxinen in einem niedersächsischen Milchbetrieb unterrichtet. Aflatoxine sind giftige Schimmelpilze und gelten als hochgradig krebserregend. Der betroffene Milchbetrieb in Niedersachsen wurde sofort gesperrt.
Als Ursache werden belastete Futtermitteln (Mais) aus Serbien vermutet. In Niedersachsen sollen über 3500 landwirtschaftliche Betriebe mit diesem Futtermittel beliefert worden sein. Nach aktuellen Erkenntnissen des LANUV sind 29 Lieferungen Ergänzungsfuttermittel im Zeitraum vom 25.01.2013 bis 08.02.2013 in 15 Betriebe in den Kreisen Lippe, Minden-Lübbecke und Steinfurt geliefert worden. Außerdem hat ein Mischfutterhersteller in NRW 1.050t des betroffenen Futtermittels bezogen. Davon wurden 850t sichergestellt. 200t waren bereits verarbeitet. Die Vertriebswege werden derzeit ermittelt.
Das NRW-Verbraucherschutzministerium hat unverzüglich das NRW-Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) aufgefordert, die betroffenen Betriebe zu identifizieren, festzustellen ob die betroffenen Futtermittel eingesetzt worden sind, im Einzelfall Milchlieferungen auszusetzen und Proben zu analysieren. Die amtlichen Untersuchungsämter wurden aufgefordert, Probenkapazitäten bereitzustellen und zu prüfen, ob Amtshilfe für Niedersachsen möglich ist. Der staatlich anerkannte Milchkontrolldienst (Landeskontrollverband) wurde aufgefordert, die Eigenkontrollen bei der Milchanlieferung auf Aflatoxine zu erhöhen. Darüber hinaus wurden die Kreisveterinärämter aufgefordert amtliche Kontrollen durchzuführen und auch Milcherzeugnisse in den Molkereien zu beproben.
Hintergrund:
Aflatoxine sind Pilzgifte und gelten als hoch kanzerogene Stoffe. Der Höchstgehalt für Milch beträgt 50ng/kg oder 0,05µg/kg. Im gesperrten Milchbetrieb in Niedersachsen ist ein erhöhter Aflatoxinwert von 57ng/kg Milch gefunden worden. Aflatoxine sind hitzestabil, werden also bei der Pasteurisation nicht inaktiviert. Deshalb ist die Minimierung in Lebensmitteln das wichtigste Ziel. Aflatoxine gehen leicht in die Milch über.
Der Landeskontrollverband führt seit Jahren jedes Jahr im Rahmen der Milchgüteprüfung über 500 (2011: 660) Untersuchungen pro Jahr auf Aflatoxine durch. Dabei lagen in den letzten Jahren alle Werte immer unter 10ng/kg Milch, was den Anforderungen an Babynahrung entspricht. Bei überhöhten Werten von Aflatoxinen in Lebensmitteln, hier insbesondere in der Milch, sind die Lebensmittel sofort vom Markt zu nehmen
Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen - Internet: http://www.umwelt.nrw.de



Montag, 17. Februar 2014

Was ist Gesundheit? Themen vom 27.04. 2013 bis 17.02.2014

Das ist eine Themenzusammenfassung des Blogs: Was ist Gesundheit?
Vom 27.04.2013  bis  17.02.2014
http://was-ist-gesundheit.blogspot.de/
Die Klammer aller Beiträge wird das Universalprinzip sein!

Die Sprache des Herzens verstehen!
Der Mensch - Universalprinzip- Was ist Gesundheit?
Konflikte als Ursachen von Krankheiten
Gesundheit und Krankheit *** Der Mensch im Universalprinzip
Pharmakritiker Sawicki: "Es gibt zu viele Medikamente, die schädlich sind"
Hyperkommunikation der DNS: Das lebendige Internet im Menschen
Schumann-Frequenzen, Gruppenbewußtsein und Individualität
Gesundheit oder Krankeit
Heilen ohne Pillen und Skalpell - TRAILER
Unser täglich Gift - Wie Konzerne unsere Lebensmittel vergiften
DER KLUGE BAUCH - UNSER ZWEITES GEHIRN
Mehr Frührentner mit psychischen Erkrankungen
Jena wird „Gesundheitsregion von morgen“
Über die Erkenntnis-Telepathie-Rupert Sheldrake
Salutogenese - das neue Verständnis von Gesundheit - Dr. Marco Bischoff
Die Zeit des Wandels-Die Rückkehr des Lichtes
Prof. Dr. Walter Veith (GES6) - Risikofaktor Milch - ein Mythos zerbricht
Studie entlarvt Chemotherapie als Schwindel – Tumor wächst nach Chemo .....
Frank Spilker Mein besonderer Tipp für Heute: Cayenne-Pfeffer
Frank Spilker Mein besonderer Tipp für Sonntag: Apfelessig:
Transfettsäuren und die geliebten Pommes:
ES IST SOWEIT! – “EU pflanzt ab Mai 2014 allen Neugeborenen Mikrochip ein!”
Asthma: Wie sich das Essen auf die allergische Atemwegsentzündung auswirkt
Power Salud +4
Her damit und weg damit!
Chemtrails: Whistleblowerin der US-Luftwaffe packt aus: .. Gefahrenstoffe werden an den Menschen getestet!
Entgiftung von Schwermetallen ( Situationsbeschreibung mit Kommentar)
Infektionskrankheiten – ein Erbe, das geblieben ist
Schwarze Salbe selber machen
Die internationale Gemeinschaft finanziert den Kampf gegen Aids, obwohl niemand weiß, was Aids eigentlich ist. ( s. Post )
Parasit bei der Teilung ertappt. Spannend ist das schon!
Aids & Co: 330 Millionen für die, die sie brauchen?
Auf der Suche nach der Wahrheit: Dr. Claus Köhnlein - Virus-Wahn: Milliarden-Profite mit erfundenen Seuchen
Auf der Suche nach der Wahrheit!-- Die HIV/AIDS- Lüge- Die Angstmacher - Die Sache mit dem Vertrauen
Zähne und Organbezüge: Zahn-Herdschema
Medizin-ein Verkaufsschlager
Eine stabile Gesundheit muss vom Babyalter an „geschmiedet“ werden.!
1.Was ist denn nun Gesundheit?      Start:  27.04.2013



Sonntag, 16. Februar 2014

Die Sprache des Herzens verstehen!


Das habe ich  gefunden. Es vertieft die Informationen über das Herz-Gehirn.
W.St-2014-02-17



http://mymonk.de/was-dein-herz-dir-sagen-will/

Was Dein Herz Dir sagen will (unglaubliche Studien + Übung)


Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen!
- Johann Wolfgang von Goethe
„Hör auf das, was Dein Herz Dir sagt“ … heißt es immer wieder und vielleicht hältst auch Du das für Eso-Quatsch. Als könnte das Herz was anderes tun als stumpf pumpen! Klar, so etwas wie ein Bauchgefühl kennt man schon, aber auch das wird sich alles nur in einem Teil des Gehirns im Kopf abspielen. Oder?
Wenn Du diesen Artikel liest, wirst Du vielleicht genauso pump pump pump perplex sein wie ich, als ich das erste Mal von den vielen Studienergebnissen rund um die Sprache des Herzens erfuhr. Kann gut sein, dass Du Dich und Dein Herz und die Welt danach mit anderen Augen siehst.
Erst seit etwa 20 Jahren arbeiten Kardiologen und Psychologen enger zusammen. Bis dahin wusste man zwar, dass das Hirn das Herz beeinflusst. Zum Beispiel so: emotionaler Stress erhöht das Herzinfarkt-Risiko stärker als Rauchen und eine Depression nach einem Herzinfarkt die Todeswahrscheinlichkeit mehr als alle anderen bekannten Faktoren. Doch erst seit die Wissenschaftler aus den verschiedenen Bereichen ihre Köpfe zusammen stecken, ist klar, wie sehr das Gleichgewicht des Herzens auch das Gehirn ununterbrochen beeinflusst.
Viel mehr noch:

Das Herz hat ein eigenes kleines Gehirn.

Seit kurzem ist erst bekannt: das Herz hat – ebenso wie der Darm – ein eigenes Netzwerk aus etwa 40.000 Neuronen, eine Art eigenes kleines Gehirn.
Dieses Herz-Gehirn kann unabhängig vom Kopf:
  • eigenständig wahrnehmen
  • die Funktion des Herzens regulieren, je nachdem, was es wahrnimmt
  • sich entsprechend von Erfahrungen verändern, also erinnern und lernen
  • Veränderungen schneller spüren als das Kopf-Gehirn, also die Zukunft intuitiv „vorhersehen“
  • das Kopf-Gehirn und den gesamten Organismus beeinflussen
Neben den Neuronen besitzt das Herz über eine eigene Hormonfabrik, mit der es mittels der Hormone Adrenalin und Noradrenalin die Leistungsfähigkeit und den Blutdruck steuern kann. Außerdem kann diese Fabrik das herzeigene Hormon Oxytocin freisetzen. Das passiert zum Beispiel beim Orgasmus, wenn sich Liebende Umarmen oder wenn eine Mutter ihr Kind stillt. Oxytocin stärkt die emotionale Bindung.
Nicht nur über Hormone beeinflusst das Herz-Gehirn das Kopf-Gehirn. Es ist über das vegetative Nervensystem direkt mit ihm verbunden und kann so auch direkt auf das Kopf-Gehirn einwirken.
Die Forscher haben weiterhin herausgefunden: das elektromagnetische Feld des Herzens ist das größte des menschlichen Körpers und kann über mehrere Meter Entfernung gemessen werden. Es kann nicht nur den eigenen Körper, sondern auch die Hirnwellen von Mitmenschen in unserer Nähe beeinflussen und sich mit ihnen synchronisieren. Andere Menschen können unsere „Herz-Energie“ daher spüren. Dass es dieses elektromagnetische Feld gibt, liegt in der Evolution begründet. Die elektromagnetische Kommunikation ließ Gruppen sich besser austauschen und verstehen, was in früheren Zeiten überlebenswichtig war.

( Es werden nicht nur die messbaren Frequenzen sein ( Hertzsche Wellen) sonder auch die wirkenden Longitudinalwellen -Skalarwellen-, die das äüßere Feld  bestimmen. Träger dieser Wellen ist das Körperwasser. Das darf nicht vergessen sein.  w.st. 2012-02-17)
Was das Herz und sein Gehirn tun, hängt davon ab, ob es im Gleichgewicht ist. Gerät das Herz aus den Fugen, tut es das emotionale Gehirn auch. Und anders herum: wenn wir lernen, wie wir es ins Gleichgewicht bringen können, tun wir unseren Gedanken, Gefühlen und dem ganzen Organismus Gutes.

Das Herz im (Un)gleichgewicht.

Nur, wenn Anspannung – etwa als Kampf oder Flucht – und Entspannung gleichermaßen gut funktionieren, arbeitet das Herz harmonisch. Um sich schnell anpassen zu können, ist das Intervall der Herzschläge ständig im Wechsel: keine zwei Herzschläge hintereinander haben denselben zeitlichen Abstand.
Wie ein Fußball-Torwart beim Elfmeter hin und her springt, tut es das Herz auch. Es bleibt in Bewegung und passt sich in jeder Sekunde an kleinste Kleinigkeiten an. Zumindest bei gesunden Menschen zeigen sich daher gleichmäßige Wellen auf einem Monitor, der die Abstände zwischen den Herzschlägen aufzeichnet.
Wird das Herzintervall auf diese Weise gleichmäßig kürzer und länger, wechseln sich also kurze und lange Abstände zwischen den Herzschlägen ebenmäßig ab, spricht man von „Kohärenz“.
Das Gegenteil der Kohärenz wird als „Chaos“ bezeichnet. Hier sind die Wechsel nicht mehr gleichmäßig wie Wellen, sondern auf Monitoren als irre gezackte Linie sichtbar: mehrere gleichschnelle Schläge treten hintereinander auf, dann ein paar langsamere hintereinander, statt ständig zwischen schneller und langsamer zu wechseln.
In der Kohärenz kann sich das Herz viel besser an Veränderungen anpassen, es liegt eine hohe „Herzratenvariabilität“ vor. Bei der Geburt ist diese Herzratenvariabilität am höchsten, wenn wir sterben, ist sie am niedrigsten.
Dass die Herzratenvariabilität abnimmt und wir immer mehr ins Herz-Chaos verfallen, liegt vor allem daran, dass wir im Laufe des Lebens trainieren, ständig aufs Gaspedal des Körpers zu treten, aber das Bremsen verlernen. Während das gesunde Herz schnell auch auf kleine Gefühlsschwankungen reagiert, tut es das kranke immer weniger, wodurch Bluthochdruck, Diabetes, Krebs und Herzinfarkte begünstigt werden. Im schlimmsten Fall – wenn das Herz bei Gefühlsschwankungen überhaupt nicht mehr reagiert – ist das ein sehr gefährliches Zeichen: ein plötzlicher Herzstillstand und Tod ist nie wahrscheinlicher als in diesem Fall der komplett stillstehenden Herzratenvariabilität.
Sind Herz und Gehirn jedoch im Gleichgewicht, dann, so zeigen Studienergebnisse:
  • atmen wir ruhiger
  • haben einen niedrigeren Blutdruck
  • verbrauchen weniger Energie
  • altern langsamer
  • haben eine bessere Immunabwehr und sind dadurch deutlich seltener erkältet
  • sind weniger verspannt
  • sind weniger müde und gestresst und weniger anfällig für Ängste und Depressionen
  • kommen emotional besser mit den Anforderungen des Lebens zurecht
  • erleben mehr Flow-Zustände
Eine weitere Studie zeigte: Kinder mit einer höheren Kohärenz leiden viel weniger darunter, wenn ihre Eltern sich scheiden lassen.  Drei Jahre nach der elterlichen Trennung waren sie psychisch weniger davon beeinflusst, hatten mehr positive Gefühle, konnten sich besser an andere Menschen binden und waren in der Schule leistungsfähiger.
Zum Glück können wir lernen, das Herz ins Gleichgewicht – in die Kohärenz – zu bringen. Das geht mit dem sogenannten Herz-Kohärenz-Training.

Das Herz ins Gleichgewicht bringen (Übung).

Die folgende Übung wurde am Heart-Math-Institute in Kalifornien erforscht und entwickelt.
Ihr Name: Herz-Kohärenz-Übung.
Die Herz-Kohärenz-Übung ist eine Art Meditation, jedoch kein klassisches Entspannungsverfahren. Sie hat nichts mit der Anzahl der Herzschläge selbst zu tun, sondern nur mit deren gleichmäßigem Wechsel. Kohärenz lässt sich bei einem Puls von 50 genauso erzeugen wie bei einem Puls von 150 und ermöglicht innere Ruhe auch bei Anspannung und in Stresssituationen.
Die Übung besteht aus drei Schritten:
  • 1. Schritt: Zweimal langsam und tief einatmen. Dabei auf die Atmung konzentrieren und nach dem langsamen Ausatmen kurz pausieren, bis der Körper von sich aus nach dem nächsten Atemzug verlangt. So wird der entspannende Parasympathikus aktiviert, man tritt also schon mal auf die Körperbremse.
  • 2. Schritt: Weiter langsam und tief einatmen, ohne die Atmung willentlich zu beeinflussen. Dabei stellt man sich bildlich und sinnlich vor, man würde durch das Herz atmen (wer sein Herz noch nicht spürt, kann sich vorstellen, wie er durch den zentralen Brustbereich atmet). Beim Einatmen vorstellen, wie das Herz all die frische, beruhigende, reinigende Luft bekommt, die es braucht. Beim Ausatmen vorstellen, wie alle überflüssigen Abfallstoffe weggeblasen werden. Das Herz dabei beobachten, als würde man ein Kind beobachten, wie es friedlich und wohlig spielt.
  • 3. Schritt: Ruhig weiteratmen. Nun auf ein Gefühl von Wärme und Ausdehnung in der Brust achten und / oder auf Gefühle von Dankbarkeit oder Liebe. Unterstützen kann man dies, indem man an einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier denkt, an einen schönen Urlaubstag oder an ein Bild friedlicher Ruhe inmitten der Natur. Die Erinnerungen lösen positive Gefühle aus, und positive Gefühle können genauso schnell zu Kohärenz führen, wie Angst, Sorgen, Traurigkeit oder Zorn Herz-Chaos auslösen.
Die Übung dauert höchstens ein paar Minuten. Sie wirkt umso schneller und besser, je regelmäßiger man sie anwendet. Je länger man sie einübt, umso schneller gelangt das Herz in Gleichgewicht und Kohärenz, und man selbst in ein Wohlgefühl.
Nach einem eintägigen Herz-Kohärenz-Training an mehreren Tausend Führungskräften in Großbritannien und den USA und der täglichen Übung über sechs Monate wurden die Teilnehmer befragt, wie sich das Training ausgewirkt hatte. Die Ergebnisse:
  • Sechsmal weniger Teilnehmer als vorher klagten über Schlaflosigkeit
  • Achtmal weniger fühlten sich „angespannt“
  • Fünfmal weniger fühlten sich „ausgelaugt“
  • Fast alle gaben an insgesamt gedanklich leistungsfähiger zu sein und sich besser konzentrieren zu können, auch unter Stress
Doch auch schon nach den ersten Übungen wirkt sich die Herz-Kohärenz-Übung deutlich aus.

Die Sprache des Herzens verstehen (Übung).

Wir haben gesehen: das Herz hat ein eigenes kleines Gehirn und es beeinflusst Körper und Geist auf vielfältige Weisen. Wir haben weiter gesehen, wie wichtig ein Gleichgewicht im Herzen für uns ist.
Dieses Gleichgewicht spielt auch eine wichtige Rolle, wenn wir mit unserem Herzen reden – also die Sprache des Herzens verstehen – wollen.
Nur in dieser Kohärenz können wir direkt mit dem Herzen kommunizieren.
Wenn Du wissen willst, „was Dein Herz Dir sagt“, kann Dir die folgende Übung Klarheit verschaffen. Sie stammt ebenfalls vom Heart-Math-Institute und geht so:
  1. Herz-Kohärenz herstellen (siehe Übung oben)
  2. Sich eine Frage stellen, zum Beispiel „Liebe ich ihn wirklich?“ oder „Will ich diesen Job wirklich von ganzem Herzen hinter mir lassen?“. Dabei auf das Herz konzentrieren. Was passiert, wenn Du Dir diese Frage stellst?
    a.    Fühlt es sich warm (bzw. wärmer als zuvor) in der Herzgegend an, fühlt es sich so an, als würden sich Brustkorb, Herz und Liebe ausdehnen? Dann lautet die Antwort des Herzens JA.b.    Fühlt es sich hingegen eher so an, als würde sich das Herz zurückziehen und verschließen, dann lautet seine Antwort NEIN.
Es gibt auch noch eine zweite Übung dazu, eine, mit der sich man sich leichter entscheiden und zukünftigen Stress so gering wie möglich halten kann:
  1. Wenn es ein Problem gibt, dass Dir Stress bereitet, nimm einen Zettel und schreibe auf, was Du darüber denkst und wie Du Dich mit dem Problem fühlst.
  2. Herz-Kohärenz herstellen (siehe Übung oben)
  3. Frage Dich, wie eine bessere Reaktion auf das Problem aussehen könnte. Eine Reaktion, die den zukünftigen Stress für Dich damit so weit wie möglich reduziert.
  4. Schreibe auf, was Dein Herz auf diese Frage antwortet (auch dann, wenn Dir die Antwort als zu einfach oder zu abwegig erscheint).
  5. Vergleiche die Antwort, die Du im ersten Schritt niedergeschrieben hast, mit dem, was Dein Herz geantwortet hat. Was fühlt sich besser für Dich an … einfacher … fließender?
Was das Herz antwortet, muss nicht immer wahr sein und nicht immer befolgt werden. Vielleicht kriselt es gerade nur vorübergehend in der Beziehung oder im Job. Aber: man kann die Sprache des Herzens immer mit in seine Überlegungen und Entscheidungen einbeziehen, zum Beispiel, um zu schauen, ob Herz und Verstand im Einklang sind.

Quellen:
Die neue Medizin der Emotionen. Stress, Angst, Depression: Gesund werden ohne Medikamente“, David Servan-Schreiber
http://www.rcpsych.ac.uk/pdf/Heart,%20Mind%20and%20Spirit%20%20Mohamed%20Salem.pdf
http://appliedconsciousnessintl.com/thinking-from-the-heart-heart-brain-science
http://www.nature.com/neuro/journal/v7/n2/full/nn0204-102.html
http://www.ssporer.com/downloads/Energetic_Heart.pdf
http://www.heartmath.com/personal-use/quick-coherence-technique.html
http://www.heartmath.org/research/science-of-the-heart/head-heart-interactions.html?submenuheader=3
http://www.heartmath.org/templates/ihm/downloads/pdf/research/publications/intuition-part1.pdf
Photo: Cornelia Kopp