Samstag, 11. April 2015

Wissenschaftliche Stellungnahme zu unwissenschaftlichen Internetinformationen über Zeolithwirkungen bei Menschen

Wissenschaftliche Stellungnahme zu unwissenschaftlichen Internetinformationen über Zeolithwirkungen bei Menschen 

Karl Hecht Dr. med. Dr. med. habil. Professor für Neurophysiologie und emeritierter Professor für experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Humboldt-Universität (Charitè) zu Berlin Member of the International Academy of Science Member of the International Academy of Astronautic Mitglied der russischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften Stress-, Schlaf- Chrono-, Umwelt-, Weltraummedizin Prof. em. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Februar 2006 1 Homepageinhaber verfügt über die Adresse. Wissenschaftliche Stellungnahme zu unwissenschaftlichen Internetinformationen über Zeolithwirkungen bei Menschen



 In meiner über 50-jährigen Tätigkeit als Arzt und medizinischer Wissenschaftler habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, • dass Unsinniges, Unwissenschaftliches und Unwahrheit eher geglaubt werden und sich im Gedächtnis der Menschen festsetzen und viel länger Bestand haben können als Wahrheiten, Sinnvolles und echtes Wissenschaftliches. • dass echten neuen Erkenntnissen immer mit Skepsis und manchmal sogar mit Verleumdungen entgegen getreten wird, dagegen an alten, längst nicht mehr gültigen Dogmen festgehalten wird, obgleich sie den Menschen nichts mehr nützen oder sogar schaden. „Denken ist das Größte Vergnügen der Menschen“ (Berthold Brecht). Aber leider gönnen sich viele Menschen nicht dieses Vergnügen und gehen lieber Beutelabschneidern, Gaunern und Spekulanten auf den Leim, die es verstehen, Schlechtes gut zu verkaufen. Eine derartige Praxis wird gegenwärtig auf dem überfüllten chaotischen Wirkstoffmarkt (Medikamente-, Arzneimittel-, Biopharmazeutika-, Generika-, Biosimilar- und unzählige Nahrungsergänzungsangebot) redlich betrieben. Der Verbraucher ist irritiert, wird geschockt und weiß nicht was gut oder nicht gut für ihn ist. Fast täglich berichten Medien über derartige Skandale. Dieser unhaltbare Zustand, der vor allem auf dem Nahrungsergänzungs- und Arzneimittelmarkt herrscht, war für uns Anlass, ein wissenschaftliches Buch mit dem Titel und den Autoren Karl Hecht, Elena Hecht-Savoley: „Naturmineralien, Regulation und Gesundheit“ zu schreiben (Schibri Verlag Berlin / Strasburg, 2005; ISBN 3-937895-05-1). In diesem Buch fassen wir den heutigen Erkenntnisstand zum Mineral- bzw. Elektrolythaushalt zusammen und stellen die gesundheitsfördernde Wirkung des Urminerals Silizium (ein Stiefkind der Medizin) und der Siliziumhaltigen Urmineralien Ton, Zeolith und Montmorillonit/Bentonit vor. Das Buch umfasst mehr als 424 Seiten und ist durch ca. 1.500 wissenschaftliche Literaturquellen fundiert. Vor allem haben wir die aus sprachlichen Gründen, den westlichen Ländern unzugängliche, umfangreiche russischsprachige Literatur mit einbezogen (Inhaltsverzeichnis des Buchs und eine kurze Zusammenfassung befinden sich im Anhang dieses Schreibens). Prof. em. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Februar 2006 2 Silizium ist bekanntlich das zweithäufigste vorkommende Element auf unserem Planeten. Es wird nur von O2 (Sauerstoff) übertroffen! Als SiO2 (auch Kieselsäure genannt) kommt es in verschiedensten physikalischchemischen Formen in Gesteinen (z. B. Zeolith, Montmorillonit, Quarz, Bergkristall, Sand) in Gewässern, Quellen, Pflanzen und in verschiedenen Tonarten vor. Seit tausenden von Jahren werden siliziumhaltige Gesteine, Erden, Tone, Pflanzen, Gewässer, Quellen als Heilmittel, Kosmetika und Verjüngungsmineral verwendet. So auch heute noch, wenn auch in spärlichem Umfang. Wer aufmerksam Beizettel von Medikamenten ließt, wird nicht selten die Angabe „feindisperses SiO2“ finden, welches als pharmazeutisches Hilfsmittel zur Verbesserung des Effekts der Grundwirkstoffe von Arzneimitteln verwendet wird. SiO2 ist eigentlich die Königin aller Mineralien, die der Mensch benötigt. SiO2 ist biogen geprägt und hat bei der Entstehung des Lebens auf der Erde maßgeblich mitgewirkt. Das reflektiert sich auch in der Schöpfungslehre. In der Bibel ist zu lesen: „Da nahm Gott der Herr Ton von der Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen“ (1. Mose Genesis, 2,7). Siliziummangel ruft zahlreiche Krankheiten hervor, z. B. Beschleunigung des Alterungsprozesses, Abnutzung des Gelenkknorpels, Faltenbildung der Haut, Wachstumshemmungen, Haarausfall, Gedächtnisverlust, Störung des KalziumMagnesiumhaushalts, Arteriosklerose, Krebs und vieles anderes. „Ohne Silizium ist kein Leben, kein Wachstum, keine Heilung möglich, schrieb die weltbekannte amerikanische Siliziumforscherin Edith Muril Carlisle [1986]. Die gleiche Auffassung vertrat auch der russische Siliziumforscher Voronkov [1975]. Da feiner SiO2-Staub (kristallines SiO2) und technisch hergestelltes Siliziummaterial (deutsch Silikon = englisch silikone / deutsch Silizium = engl. silikon) toxisch wirken kann und die Silikose eine gefürchtete Krankheit ist, kam SiO2 als essentielles (für den Menschen notwendiges) Mineral im Verruf. Es wurde unberechtigt von Menschen, denen Denken kein Vergnügen ist, aus der modernen Medizin und aus unserem täglichen Leben verbannt. So erging es übrigens in der Geschichte auch anderen Mineralien, z. B. dem Selen, welches lange Zeit als Giftstoff galt. Als man entdeckte, dass Selenmangel schwere Krankheiten auslöst, wurde es wieder aus der Verbannung geholt und gesellschaftsfähig gemacht. Selen ist heute aus unserem Leben nicht wegzudenken. Noch wichtiger ist aber Silizium für den Menschen. Dabei muss man wissen, dass für den Menschen monomeres und kolloidales SiO2 (Kieselsäure) wichtig ist. Es gibt auch noch polymeres, amorphes und kristallines SiO2. Diese können für den Menschen toxisch sein. Da SiO2 ein physiko-chemisches Molekül darstellt, kann es unter der gleichen chemischen Formel als unterschiedlicher Stoff bzw. Wirkstoff zu finden sein. Das verwirrt manche an Denken verarmte Menschen. Zusammengefasst gesagt: SiO2 ist nicht gleich SiO2. Es gibt davon verschiedene Formen, von denen zwei für den Menschen nützlich und sehr wichtig sind. Zeolith ist ein vulkanisches Gestein. Es enthält Kristallgitterstrukturen, die mit allen Elementen des periodischen Systems, mit Kristallwasser und mit Silizium besetzt sind. Letzteres wird im Verdauungstrakt verarbeitet und als kolloidale Form über das Blut in die extrazelluläre Matrix und von dort zu den Zellen zugeführt. Die Kristallgitter haben die Eigenschaft zum Ionenaustausch. Da das Kristallgitter des Zeoliths zu den Schwermetallen, die sich in unserem Körper befinden (Pb, Hg usw.), eine große Affinität (Anziehungskraft) hat, werden diese Stoffe aus dem Körper (via extrazellulärer Prof. em. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Februar 2006 3 Matrix → Blut) in die Kristallgitter, welche sich im Verdauungstrakt befinden, gebracht. Die größere Affinität der im Kristallgitter sitzenden Kat- und Anionen zu organischen Stoffen (unser Körper) führt diese über das Blut und die extrazelluläre Matrix zur Zelle. Das mit Schwermetallen und toxischen Stoffen beladene Kristallgitter wird mit dem Kot (Stuhl) ausgeschieden. Natürlich ist auch Zeolith nicht gleich Zeolith. Es gibt davon verschieden Formen. Außerdem kann in den einzelnen Lagerstätten Zeolith unterschiedliche Zusammensetzung haben und sogar in seltenen Fällen toxisch belastet sein. Deshalb sind immer Analysen die Voraussetzung für die Nutzung von Zeolith. In Russland wird z. B. jeder auf den Markt kommende Zeolith mit dem Namen des Ortes seines Vorkommens benannt. Als guter einwandfreier Klinoptilolith-Zeolith gilt der aus dem sibirischen Cholinsk und dem slowakischen Kosicé, um einige zu nennen. Jeder Zeolith, er darf für den Menschen nur in Form des Klinoptilolith-Zeolith verwendet werden, muss durch ein Datenblatt mit seinen Eigenschaften ausgewiesen sein. Erwähnenswert ist noch, dass mit dem Klinoptilolith-Zeolith bei vielen Menschen die dem Reaktorunglück Tschernobyl ausgesetzt waren, die radioaktiven Stoffe Cäsium und auch Cadmium aus dem Körper ausgeführt wurden. Das war lebensrettend für die Betroffenen. In gleicher Weise konnten auch in Japan nach dem Atombombenabwurf 1945 Betroffene Menschen mit Zeolith „entstrahlt“ werden. Die siliziumreichen Gesteinmineralien Naturklinoptilolith-Zeolith, Bentonit und Montmorillonit besitzen u. a. Adsorbenten-, Ionenaustausch-, Molekularsieb-, Katalysator-, Bioregulator-, Detoxikations- und Antioxidantienfunktionen. Kliniptilolith-Zeolith wurde in Russland, Ukraine, Aserbaidschan, Georgien, Japan, China, Slowakei und auch in den USA in vielfacher Weise erprobt, patentiert und als ein sanftes effektives Heilmittel für chronisch Erkrankte charakterisiert. In Russland gibt es ein zentrales Forschungsprojekt „Zeolith“, welches unter der Schirmherrschaft des Präsidenten Putin steht und in Russland sind KlinoptilolithZeolith-Präparate als Arzneimittel zugelassen. Dazu muss man wissen, dass Russland über ein sehr strenges Arzneimittelgesetz verfügt. Die Kristallgitterstruktur des Zeoliths entstand vor Millionen von Jahren durch bei Eruptionen ausgestoßene Lavaerde und –asche, die pur in das Meer fiel und eine Kombination mit dem zum Sieden gebrachten soligen Meerwasser hervorbrachte. Von diesem Evolutionsprozess wurde auch der Name abgeleitet: zeo = sieden lith = Gestein. Das was ich hier als Information in sehr kurzer Form dargelegt habe, entspricht dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Viel mehr darüber können Sie in unserem oben erwähnten Buch einschließlich Quellenangaben lesen. Diese Kurzfassung zum Zeolith und SiO2 hätte ich vielleicht niemals geschrieben, wenn mir nicht ein anonymes Internetschreiben von 1,5 Seiten in englischer Sprache mit folgender Überschrift in die Hände gefallen wäre: „Potential Danger - Don’t Eat Zeolith“. Auf Deutsch: Potentielle Gefahr – Essen Sie kein Zeolith“. Ich nehme Klinoptilolith-Zeolith seit über sechs Jahren täglich ein, bin gesund und hochleistungsfähig. Prof. em. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Februar 2006 4 Dieses Schriftstück, offensichtlich in schmutzigem Konkurrenzkampf geschrieben, ist von wissenschaftlichem Standpunkt aus gesehen purer Unsinn und Unwahrheit. Vor allem wurden Bruchstücke von Informationen ohne Logik und ohne Zusammenhang aneinander gereiht, wie dies von verwirrten Psychiatrie-Patienten manchmal gepflegt wird. Mit diesem Schriftstück wird eine unpräzise angegebene Firma anonym angegriffen, die ein NON-Food-Produkt über das Internet verbreitet haben soll. Für die Einnahme dieses Zeolithprodukts soll diese Firma versprochen haben, dass es Krebszellen im Epithel mit 100 %iger Erfolgsquoten heilt. Leider liegt mir dieses Schriftstück der unpräzise angegebenen Firma, die das behauptet haben soll, nicht vor. Wenn diese Firma dies verkündet, dann kann ich das von ärztlichem und medizinisch-wissenschaftlichem Standpunkt nicht akzeptieren und muss es verurteilen. Zeolith vermag vieles, ich selbst konnte damit auch einigen Krebskranken ihre Gesundheit wieder voll zurückgeben. Ich würde aber niemals Zeolith als ein Allheilmittel einstufen und noch weniger, dass ein solches Heilmittel einen 100 %ige Heilerfolg hat. Das gibt es überhaupt nicht in der Medizin. Klinoptilolith-Zeolith sollte auch grundsätzlich von Heilberuflern, also Ärzten, Heilpraktikern und anderen Therapeuten angewendet werden. Auf jeden Fall ist Klinoptilolith-Zeolith ein völlig neues, natürliches Basistherapeutikum und kann andere Therapien gut unterstützen oder Nebenwirkungen abschwächen. Zeolith hat auch keine unerwünschten Nebenwirkungen. Das erwähnte anonyme Internet-Schriftstück mit dem Titel „Potential Danger – Don’t Eat Zeolith“ zeugt davon, dass der Verfasser ein Unwissender ist, auch wenn er versucht Fragen zu stellen, die intelligent klingen. Auch völlig aus dem Zusammenhang gerissene Referenzen sind angeführt (die russischen sind mit auch bekannt). Sie beziehen sich in erster Linie auf eingeatmeten SiO2-Staub oder Zeolithstaub von Bergarbeitern die ohne Schutzmaßnahmen gearbeitet haben. Schon eine derartige Überschrift ist unverantwortlich, wenn dann als Begründung nur Unsinn folgt ist das sträflich. Ich verurteile derartige Pseudowissenschaft und bitte den Leser, diese Information nicht in sein Hirngedächtnis aufzunehmen. Einige Leser haben das bereits getan und haben mich hilflos angerufen. Für den Schockschaden dieser Menschen ist der anonyme Schreiber verantwortlich. Gleichzeitig möchte ich aber die Aufmerksamkeit dafür wecken, dass nicht jeder angebotene Zeolith die Eigenschaften hat, die wir ausführlich in unserem Buch beschrieben haben. Verlangen Sie daher zu Zeolithangeboten immer das entsprechende amtliche Datenblatt als Certifikat. In diesem Fall können Sie nicht fehlgehen und können dieses Mittel ruhig zur Förderung Ihrer Gesundheit einnehmen. Meine Frau und ich nehmen, wie schon erwähnt, seit über sechs Jahren (täglich 3-5 g) Klinoptilolith-Zeolith ein. Mit 82 bzw. 71 Jahren fühlen wir uns jung und leistungsfähig. Bei mir ist sogar in diesen sechs Jahren der Einnahme dieses Naturgesteins das stark ergraute Haar auf dem mittleren Kopf wieder gedunkelt geworden (ohne Farbstoffe). Der erwähnte anonyme Autor empfiehlt anstelle von Zeolith die Mittel von Dr. Matthias Rath und Dr. Hugh Riordan einzunehmen. Ich schätze Dr. Matthias Rath sehr und auch seine Mittel. Ich habe sie auch vor längerer Zeit 1-2 Jahre eingenommen. Als ich aber Kliniptilolith-Zeolith entdeckte, habe ich mich doch für das SiO2-haltige Naturgestein entschieden. Herr Dr. Matthias Rath wäre gut beraten, wenn er seine guten Mittel durch Kombination mit Zeolith noch verbessern würde. Prof. em. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Februar 2006 5 Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht P.S.: Gewöhnlich pflege ich es nicht, auf anonyme Schreiben zu antworten. Im vorliegenden Fall verlangte es meine ärztliche Verantwortung Stellung zu diesem Schreiben zu nehmen und die Wahrheit zu verbreiten und der Unwahrheit Einhalt zu gebieten. Ich hoffe, dass es noch viele Menschen gibt, denen Denken ein Vergnügen ist, die mich verstehen werden. Anlagen: 1. Schemata zum Wirkungsmechanismus von Zeolith 2. Inhaltsverzeichnis des Buchs 3. Kurzfassung zum Buch 

Dienstag, 7. April 2015

Food safety- Weltgesundheitstag


http://www.who.int/campaigns/world-health-day/2015/fact-sheet.pdf?ua=1

Food safety


Weltgesundheitstag-WHO: 200 Krankheiten durch unsichere Lebensmittel verursacht

http://derstandard.at/2000013949913/WHO-200-Krankheiten-durch-unsichere-Lebensmittel-bedingt

WHO: 200 Krankheiten durch unsichere Lebensmittel verursacht
7. April 2015, 12:54
Laut WHO töten Durchfallerkrankungen durch verunreinigtes Wasser und kontaminierte Lebensmittel pro Jahr zwei Millionen Menschen

Das rohe Ei im Tiramisu wird nicht selten mit Salmonellen assoziiert.
foto: apa/dpa/arno burgi
Das rohe Ei im Tiramisu wird nicht selten mit Salmonellen assoziiert.

Wien/Genf - Thema des diesjährigen Weltgesundheitstages der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der am 7. April stattfindet, ist die Lebensmittelsicherheit.
Auch in westlichen Industriestaaten - den reichsten Ländern der Erde - kommt es immer wieder zu Ausbrüchen von Lebensmittel-bedingten Krankheiten. Der Pharmakologie Detlev Ganten sieht darin aber eine geringere Gefahr als in den sogenannten nicht-übertragbaren Krankheiten durch ungesunde Ernährung: "Unsere tägliche Nahrungsaufnahme ist viel zu oft von Industrienahrung geprägt, die aus zu viel Fett, Zucker und Salz besteht und damit zu chronischen Krankheiten führt. Diese werden zunächst gar nicht als Krankheiten erkannt und führen auch nicht gleich zum Tod. In breiten Bevölkerungskreisen haben sie aber erhebliche Folgen wie Übergewicht, Blutzucker, Herzkreislauferkrankungen und muskuloskelettale Erkrankungen", sagt der Experte.
Verschmutztes Wasser und kontaminierte Nahrung
"Unsichere Lebensmittel, die gefährliche Bakterien, Viren, Parasiten oder chemische Substanzen enthalten, sind für mehr als 200 Krankheiten verantwortlich - das reicht von Durchfall bis zu Krebs. Allein Durchfallerkrankungen im Zusammenhang mit Nahrungsmittel und Wasser töten pro Jahr geschätzte zwei Millionen Menschen. Viele Kinder sind darunter", heißt es von Seiten der WHO.
Direkt mit Lebensmitteln übertragbare Krankheiten, Mangel- und falsche Ernährung sowie mit Krankheitserregern oder Chemikalien kontaminiertes Wasser schaffen vor allem in den armen Ländern der Erde eine komplexe Situation, die schwer zurückzudrängen ist. Aus den verschiedenen Faktoren entwickelt sich ein Teufelskreis, der auch die Entwicklung der betroffenen Staaten entscheidend behindert.
Die wichtigsten Risikofaktoren: Bei den Bakterien sind das Salmonellen, Campylobacter und Escherichia coli. Dabei handelt es sich um klassische Erreger von Durchfallerkrankungen, die etwa durch den Verzehr von Eiern, Geflügel, Fleisch oder Wurstwaren ausgelöst werden können. E. coli findet man auch in frischem Gemüse beziehungsweise auf Obst.
Auf die Konsumenten kommt es an
Listerien sind besonders für Schwangere, Babys und ältere Menschen gefährlich. Oft tauchen sie in nicht pasteurisierten Milchprodukten auf. Cholera-Bakterien werden vor allem über kontaminiertes Trinkwasser aufgenommen. Rohe Meeresfrüchte oder nicht genügend erhitzte Lebensmittel sind häufig für Norovirus-Ausbrüche verantwortlich, die binnen kurzer Zeit viele Menschen betreffen können (z.B. auf Passagierschiffen, in Schulen, Kindergärten etc.). Vor allem in tropischen Ländern werden auch Parasiten über Lebensmittel übertragen.
Bei den schädlichen Chemikalien stehen natürlich vorkommende Toxine wie Mycotoxine (Aflatoxin/Ochratoxin - Schimmelpilze) im Vordergrund, ebenso Biphenyle und Dioxine. Schließlich können auch Schwermetallbelastungen (Blei, Cadmium und Quecksilber) schwere gesundheitliche Probleme auslösen.
Die WHO fordert die Staaten der Welt auf, die Lebensmittelsicherheit zu einer Priorität im öffentlichen Gesundheitswesen zu machen. Ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen der Konsumenten greifen aber viele Maßnahmen zu kurz, weil Hygiene im Haushalt ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitskette ist. Allein schon Händehygiene, das Trennen von frischen und gekochten Lebensmitteln und hohe Kochtemperaturen könnten laut WHO einen nicht unbeträchtlichen Teil der Probleme verhindern helfen. (APA/red, derStandard.at, 7.4.2015)
Zum Thema:
EU: Weniger Salmonellen, mehr Listerien in Lebensmitteln


Die riskante Komplexität der Lebensmittelkette
1. April 2015, 10:24
Die WHO appelliert an die Politik, ausreichende Systeme und Infrastrukturen für die Lebensmittelsicherheit aufzubauen und aufrechtzuerhalten
Kopenhagen - "Unsere Lebensmittelkette ist heute länger und komplexer als je zuvor. Zudem haben demografische, kulturelle, ökonomische und umweltrelevante Entwicklungen - wie die Globalisierung von Handel, Reiseverkehr und Migrationsströmen, die Bevölkerungsalterung, sich verändernde Konsummuster und -gewohnheiten, neue Technologien, Notlagen, der Klimawandel und extreme Wetterereignisse - eine Erhöhung der lebensmittelbedingten Gesundheitsrisiken zur Folge", meinen Experten aus dem Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kopenhagen.
Die Tatsache, dass man unterschätze, wie viele Menschen aufgrund von Chemikalien in der Lebensmittelkette sowie durch weitverbreitete Mikroorganismen wie Salmonellen und Campylobacter erkrankten, sollte an vielen Stellen, die in der Lebensmittelkette tätig sind, die Alarmglocken läuten lassen. "Ein Fehler in der Lebensmittelsicherheit in auch nur einem Glied dieser Kette - von der Umwelt über Primärproduktion, Verarbeitung, Transport, Handel und Gastronomie bis zum Konsum zuhause - kann erhebliche gesundheitliche und ökonomische Auswirkungen haben," betont Zsuzsanna Jakab, die WHO-Regionaldirektorin für Europa.
Probleme sind multifaktoriell
Die Überwachungs- und Meldesysteme in der Europäischen Region der WHO sind begrenzt und könnten nur einen Bruchteil der Fälle aufdecken. In Ländern mit weniger fortgeschrittenen Laborkapazitäten und weniger entwickelten Surveillance-Systemen sei die Dunkelziffer besonders hoch. Für eine wirksame Antwort auf solche Gefahren sind bessere Daten erforderlich, so die WHO.
Die Probleme im Bereich der Lebensmittelsicherheit seien durch vielfältige Faktoren bedingt. So gebe es aufgrund der Nachfrage der Verbraucher einen verbesserten Zugang zu einem breiteren Angebot an Lebensmitteln, die außerhalb der normalen Saison produziert, über Kontinente hinweg transportiert, verarbeitet und außerhalb des Haushalts konsumiert werden.
Nach Zahlen aus dem Welthandelsbericht 2014 betrug die durchschnittliche jährliche Zuwachsrate im Agrarhandel zwischen 1950 und 2010 etwa vier Prozent und lag damit über der jährlichen Zuwachsrate in der weltweiten Landwirtschaftsproduktion mit im Durchschnitt zwei Prozent.
Risiken entlang der gesamten Versorgungskette
Eine Verseuchung aus einer einzigen Quelle kann sich ausbreiten und beträchtliche gesundheitliche und ökonomische Konsequenzen nach sich ziehen: So kam es beispielsweise 2011 bei einem Ausbruch enterohämorrhagischer Escherichia coli (EHEC) in Deutschland und Frankreich, der mit verseuchten Bockshornklee-Sprossen in Verbindung gebracht wurde, zu knapp 4.000 Fällen von EHEC-Infektion in 16 Ländern, darunter mehr als 900 Fälle des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS), von denen 55 tödlich endeten. Die Verluste für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie beliefen sich laut WHO auf geschätzte 1,3 Milliarden US-Dollar (1,20 Milliarden Euro).
Die WHO appelliert an die Politik, ausreichende Systeme und Infrastrukturen für Lebensmittelsicherheit aufzubauen und aufrechtzuerhalten, einschließlich der erforderlichen Laborkapazitäten, Surveillance- und Meldesysteme. Darüber hinaus sollten die Risiken entlang der gesamten Versorgungskette beobachtet und beherrscht werden. Schließlich sollte es zu einer übergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Bevölkerungsgesundheit, Tiergesundheit und Landwirtschaft kommen, fordern die Experten. (APA, derStandard.at, 1.4.2015)
Originalpublikation:
Fact sheet on food safety


Freitag, 27. März 2015

Vitamin-D-Status



Vitamin-D-Status
Den Vitamin-D-Status misst man über die Konzentration im Blut. Als Blutwert verwendet man üblicherweise nicht das eigentliche Vitamin D, das auch Cholecalciferol (kurz: Calciol) genannt wird, sondern seine Speicherform, das 25-Hydroxy-Vitamin-D (auch als 25-OH-D oder 25OHD abgekürzt). Der Grund ist einfach: Diese Speicherform hat mit 19 Tagen eine recht lange Halbwertszeit. Der 25OHD-Spiegel gibt also am ehesten die Vitamin-D-Versorgung des Körpers während der letzten Monate an. Würde man das ursprüngliche Vitamin D messen, hätte man nur eine Auskunft über die Versorgung der letzten Stunden oder Tage.
Die Blutentnahme sollte am besten morgens nüchtern erfolgen. Sonst könnte, wegen einer außerordentlichen Ernährung in den letzten Stunden vor der Blutentnahme, ein unrealistischer Wert gemessen werden.
Die 25OHD-Konzentration im Laborbefund kann in unterschiedlichen Einheiten angegeben werden: Entweder in Nanogramm pro Milliliter (ng/ml), in Mikrogramm pro Liter (μg/l) oder in Nanomol pro Liter (nmol/l). Eine Umrechnung erfolgt mit dem Faktor 2,5.
Beispiel: 70 nmol/l 25D : 2,5 = 28 ng/ml 25OHD
oder
Beispiel: 28 ng/ml 25D x 2,5 = 70 nmol/l 25OHD
Der Laborbefund zeigt außerdem an, ob sich der Wert im Normbereich beziehungsweise darüber oder darunter befindet.
Viele Labors geben bedauerlicherweise noch folgende Einteilung an:
normal: 20,0–60,0 ng/ml
leichter Mangel: 10,0–20,0 ng/ml
schwerer Mangel: <10,0 ng/ml
Diese Einschätzungen gelten als überholt!
In den letzten Jahre haben unzählige wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass Werte von mindestens 30 ng/ml erreicht werden müssen, um diversen Gesundheitsrisiken zu entgehen.
Nach heutiger Sichtweise müssen Blutkonzentrationen unter 20 ng/ml als „Vitamin-D-Mangel“ und Werte im Bereich 20–30 ng/ml immer noch als „unzureichend“ gelten.
Welche Werte als „optimal“ bezeichnet werden können, ist noch nicht geklärt. Nach der am häufigsten vertretenen Expertenmeinung der jüngsten Zeit wäre es der Bereich zwischen 40 und 80 ng/ml.

Was leistet dieser Beitrag?
http://vg05.met.vgwort.de/na/fbc7e9fbacaf408f9313b6ccaecf9d0b
Er bringt Ordnung in unser Bild von Vitaminen und Hormonen.
Er stellt Vitamin D als Kreuzungspunkt von zwei Substanzgruppen dar.
Er zeigt die Verwandtschaft des Vitamin D zu anderen Steroidhomonen auf.
Ein Poster mit Spielkarten zeigt die gemeinsamen Symptome eines Mangels an Steroidhomonen.
Er nennt das Beispiel einer defekten Ampelanlage zum Verständnis des Vitamin D-Mangels

Kennen Sie das heimliche Doppel-Leben des Vitamin D ?
http://www.vitamindelta.de/images/stories/thumbs/L2hvbWVwYWdlcy80Mi9kMTgyMDQ3ODY4L2h0ZG9jcy9jbXMyL2ltYWdlcy9zdG9yaWVzL1ZpdGFtaW5kZWx0YS8xLVZpdGFtaW5ELURvcHBlbGxlYmVuLUhvcm1vbi1mZWhsdC5qcGc=.jpg
Auch wer noch nie biochemische Formel gesehen hat, kann erkennen, wie verschieden die Strukturformeln der verschiedenen Vitamine sind. Von oben links nach rechts unten finden sich die Vitamine A, B, C, D, E.... Von allen Vitaminen hat nur das Vitamin D hat das Stukturbesonderheit der vier versetzten Waben. Dies ist das Merkmal der Hormone vom Typ "Steroid".
Vitamin D hat mehr biochemische Wirkungen als man bisher vermutet hat. In seiner aktivierten Form ist Vitamin D ein echtes Hormon, das allen Zellen des Körpers Befehle geben kann.
Somit ist es kein einfacher Baustein wie die anderen Vitamine, sondern ein Stoff, der im Kern der Zelle genaue Anweisungen gibt.

Wie kommt es zur Schlüsselstellung des Vitamin D bei der Abwehr oder  Verursachung von Krankheiten?
Vitamin D gehört biochemisch zur Strukturgruppe der Hormone, zu der auch die bekannten Hormone Östrogen, Gestagen, Cortison und Testosteron gehören.
protectosteron-vdr-vitamin-d
Praktisch alle kernhaltigen Zellen des menschlichen Körpers haben solche Vitamin-D-Rezeptoren. Das sind hoch spezialisierte Antennen, die schon auf ein einzelnes Molekül von aktivem Vitamin D reagieren und die Gene entsprechend steuern.
Diese Vitamin-D-Rezeptoren “VDR” vermitteln die Steuerung unserer DNA. Weit über 1000 Gene
werden auf diese Weise vom aktiven Vitamin D reguliert.
Spielkarten demonstrieren das Spiel der hormonellen Kräfte in unserem Leben:
Steroid-mangelsyndrome-Testosteron-Estrogen-VitaminD-Cortison
Dieses Bild mit den vier Spielkarten zeigt vier Hormone aus der Hormonfamilie der Steroide:
Testosteron (Herz Bube)
Östrogen (Herz Dame)
Vitamin D (Herz König) und
Cortison (Herz As).
Ob bei einem Menschen die Muskeln wachsen oder die Brustdrüsen - das alles entscheiden zwei Hormone - hier dargestellt als Bube und Dame. Ob Zellen sich in rascher Folge unentwegt teilen oder rhythmisch pausieren - darüber entscheidet Vitamin D - der König unter den Hormonen. Die Spielkarte Herz As trägt die Strukturformel des Cortison, das Medikament von dem Ärzte sagen: "Damit kann man den Kranken klar machen, wie Gesunde sich fühlen."
Die Gemeinsamkeit in dieser Familie: bei einem Mangel kommt es zu vergleichbaren Symptomen.
Mattigkeit,
verminderte körperliche Leistung,
Schlafstörungen,
Anfälligkeit für Infektionen,
Unfruchtbarkeit und
Depressionen.
Von Hormon zu Hormon gibt es natürlich Unterschiede in den jeweiligen Schwerpunkten des Krankheitsbildes. Der Sinn dieses Bildes ist die Botschaft: Unser Organismus wird von Hormonen gesteuert. Wenn diese Steuerung ausfällt, können je nach Hormon grundlegende biologische Anforderungen wie Sexualität, Kontrolle der Zellvermehrung und des Immunsystems nicht mehr erfüllt werden.
Wenn die Testosteron-Synthese beim Mann oder die Östrogen-Produktion bei der Frau versagt, hat das die vielfachen Symptome der "Wechseljahre" zur Folge. Ein Ausfall der Cortison-Herstellung wird als Addison-Krankheit ("Morbus Addison") bezeichnet und geht mit einer ausgeprägten Schwäche einher.
Unser gesundheitliches "Glück" beruht auf einer ausgewogenen Präsenz dieser Hormone. Diese Hormone die DNA direkt steuern, ist kein anderer chemischer Stoff des Körpers mit ähnlicher Machtfülle ausgestattet.
 
Die Mechanik des Schicksals: Vitamin-D-Mangel
 
Vitamin D ist im zunächst ein Vitamin und später in der Hauptrolle ein Hormon. Wann und wo Vitamin D eine aktive Rolle ergreift, wird im menschlichen Körper sehr streng reguliert.
Wie kann man sich den Mechanismus des Vitamin D vorstellen? Hormone sind die Signalstoffe in unserem Körper. Ein Signal, das wir alle kennen ist die Ampelanlage. Was im Straßenverkehr die Ampeln sind, das sind die Hormonrezeptoren im Körper. Die Straße ist die DNA, unsere Erbanlagen. Die Autos, das sind die Mikrosomen, die die DNA entlang bewegen. Vitamin D ist der Akku für den Strom der Ampel. Das aktivierte Vitamin D ist der eingeschaltete Strom, der die Ampel auf Rot stellen kann. Ein Mangel an Vitamin D hat zur Folge, dass die Ampel stromlos bleibt. Es können keine roten Signale mehr gegeben werden.
Betrachten wir genauer, was geschieht, wenn Vitamin D fehlt:
Wenn alle Ampeln einer Stadt ausfallen,...
die hemmende Kraft des Vitamin-D-Rezeptors fehlt,...
kommt es vermehrt zu Unfällen, das sind ...
genetischen Mutationen.
Für ahnungslose Besucher der Stadt scheint die Schuld zunächst beim jeweiligen Autofahrer (= Fehlfunktion der DNA-Kopierstelle) zu liegen.
Es kann daher sehr lange unbemerkt bleiben, dass eigentlich die stromlose Ampelanlage (inaktive Vitamin-D-Rezeptoren)...
...die Ursache für die Zunahme der Unfälle (Mutationen) ist.
Die sichtbaren Unfallfolgen (Krankheiten) des...
...Ampelversagens (Vitamin-D-Mangels)...
...sind Schäden am Fahrzeug (Krankheiten wie Krebs, Rheuma, Diabetes oder Herzschwäche).
Sonne als Lebenskraft - das gilt auch für den Menschen
Vitamindelta/VitaminD-Egypt-Sun-Sonne
Dieses steinerne Relief aus der Zeit der Pharaonen (Echnaton) demonstriert diesen funktionellen Zusammenhang von menschlicher Gesundheit und Sonne. Diese Bild steht im harten Kontrast zur Lebensweise der meisten Menschen. Der regelmäßige Kontakt des Körpers zur Sonne ist zur Ausnahme geworden. Fast alle glauben, dass eine völlige Abkehr der Haut vom Sonnenlicht keine wesentlichen Nachteile  mit sich bringt.
Das altägyptische Zeichen für Leben, das Anch wird im steinernen Relief durch die "Händen der Sonnenstrahlen" verteilt.
Es sind nicht nur die Nahrungsmittel, die ohne Sonne nicht gedeihen. Auch der Mensch benötigt für seine biochemischen und hormonellen Funktionen die tägliche Zufuhr von Sonne oder Vitamin D.
Das Projekt VitaminDelta will über diese unbekannte Seite von Vitamin D informieren. Was besagt die BezeichnungVitaminDelta.de? Der griechische Buchstabe "Delta" bezeichnet in der Wissenschaft die Differenz. Das Wort "Delta" betont diesen Unterschied zwischen der alten und der neuen Auffassung.

Was hat das mit mir und meiner Lebenssituation zu tun?
Die Störung des Vitamin D-Stoffwechsels kommt in allen Alterstufen vor, weil der Rohstoff Vitamin D im Winter nicht mehr durch die Sonne gebildet werden kann. Es gibt im winterlichen Deutschland daher eine epidemische hormonelle Störung, die über die Hälfte der Bevölkerung erfasst. Der Mangel an Vitamin D ist von allen hormonellen Störungen diejenige mit der größten Verbreitung. Im Laufe des Lebens ist wahrscheinlich schon jeder Mensch in Deutschland in diese hormonelle Krise geraten. Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einmal einen Vitamin-D-Spiegel im krankhaften Bereich gehabt.

Das VitaminDelta-Projekt basiert auf diesen Botschaften der wissenschaftlichen Biochemie:
·         Deutschland hat eine zu geringe Sonnendauer.
·         Der deutsche Vitamin D-Mangel bestimmt unser Schicksal.
·         Studien zeigen: Vitamin D hilft gegen Krebs und chronische Krankheiten.
·         Es gibt eine neue medizinische Prävention mit dem SonnenVitamin D.
·         Fallberichte zeigen: Vitamin D hilft gegen Erschöpfung und Muskelschmerzen.

Zusatz-Info vom Projekt VitaminDelta:
Wer auf den neu entdeckten Nutzen der Hormonvorstufe Vitamin D im therapeutischen Einsatz nicht verzichten will, dem stehen die Schriften vom Projekt VitaminDelta zur Verfügung.



Montag, 23. März 2015

Bio-Elektronische Terrain-Analyse nach Vincent

Es fällt auf, dass sich zahlreiche Menschen dem Chlordioxidwasser zuwenden. Sie erhoffen sich gesundheitsfördernde Wirkungen. Manche sprechen gar von Wundern.

Wer sich ernsthaft mit den gesundheitsfördernden Wirkungen des Chlordioxidwassers auf die Funktionen des menschlichen oder tierischen Körpers auseinandersetzen möchte, der geht erst einmal auf eine Reise und sucht eine praktikable Nachweismethode.

Die bioelektrische Terrain-Analyse nach Vincent könnte so eine Methode sein. 

Jetzt bin ich auf der Suche nach  Sachkundigen, mit denen ich diese Methode erst einmal erproben kann.

W. Storch









Bio-Elektronische_Terrain-Analyse_nach_Vincent

Bio-Elektronische Terrain-Analyse nach Vincent


Louis-Claude Vincent

Bioelektronigramm nach Vincent

Vereinfachtes Bioelektronigramm
Die Bio-Elektronische Terrain-Analyse nach Vincent (BETA, auch Bio Terrain Analyse BTABio-Elektronik nach Vincent BEV oder Vincents Bioelektronik) ist eine pseudomedizinische Methode, die auf den französischen Hydrologen Louis-Claude Vincent (1906-1988) aus den 1950er Jahren zurückgeht und sich, trotz fehlender Plausibilität und nachgewiesener Eignung, in Heilpraktikerkreisen als einehumoralpathologisch orientierte Diagnosemethode hält. Vincent hatte seine Methode ursprünglich zur Untersuchung von Trinkwasser entwickelt.

Allgemeines zum Verfahren

Bei der Methode werden die drei einfach zu bestimmenden Größen pH-Wert, Redoxpotential und elektrischer Widerstand aus den Körperflüssigkeiten Blut, Speichel und Urin ermittelt. Diese Messwerte werden grafisch in ein "Bioelektronigramm" eingetragen. Dieses Diagramm soll es erlauben, ein Bild des jeweiligen biologischen Terrains (im Sinne von Milieu) zu erhalten, das eine diagnostische Aussage zulasse. Dadurch sollen "latente Stoffwechselstörungen" aufgedeckt werden können. Auch könne eine Übersäuerung erkannt werden.
Bestimmte Terraine seien krankheitsauslösend und damit quasi der Boden für eine entsprechende Anfälligkeit. Der Entzug eines krankheitsauslösenden Nährbodens sei der Weg zur Gesundung. Zitat Vincent: "Entziehe der Krankheit ihren Nährboden und die Krankheit stirbt ab!" Daraus ergäben sich entsprechende therapeutische Konsequenzen. Meist wird hier auf Diäten und Nahrungsergänzungsmittel verwiesen. Fehlende Elektronen sollen in die Norm zurückgeführt werden, heißt es ominös bei BETA-Anhängern, damit den Krankheiten der Nährboden weitgehend entzogen werde.
Das Verfahren wird auch zu einer "Früherkennung" von Krebs eingesetzt. Nachweise für eine derartige Eignung gibt es nicht. Außer zur pseudomedizinischen Diagnostik wird es auch benutzt, um das "Terrain" von Substanzen wie Trinkwasser, Lebensmitteln, Arzneimitteln usw. zu bestimmen. Daher wird die Methode manchmal auch von Anhängern einer "Wasserbelegung" propagiert. Man könne auf einfachste Weise feststellen, ob bestimmte Medikamente für den Patienten geeignet sind. Belastende Giftstoffe in Lebensmitteln seien mit der Methode erkennbar, ohne eine weitergehende Analytik auf toxische Substanzen durchführen zu müssen. Umgekehrt sollen giftige Substanzen, die im Diagramm als geeignet zur Einnahme erscheinen, dies dann auch sein.

Messwerte

  • pH-Wert, als so genannter "magnetischer Faktor" eines Terrains
  • rH2-Wert, als Maß für das Redoxpotential des Terrains, bzw. im eigenen Jargon als "Elektronenzahl", die etwas über die Reaktionsfähigkeit der einzelnen Moleküle aussage. Eine verminderte Elektronenzahl verlangsame die Reaktionsfähigkeit der Moleküle bis hin zur Ablagerung "nichtreagibler Substrate" in das Fett- und Bindegewebe und der sich daraus ergebenden Allergie.
  • R-Wert, als elektrischer Widerstand und als angeblicher Indikator des Mineralstoffhaushaltes. Gemeint ist eigentlich der spezifische Widerstand, normalerweise gemessen in Ω⋅m.
Die drei Größen werden manchmal auch "bio-elektronischen Koordinaten" genannt. "Gesunde" Werte für pH und rH2 liegen im Bioelektronigramm im Zentrum. Als Idealwerte für Körperflüssigkeiten werden genannt:
  • Blut: pH = 7,3 ... 7,45, rH2 = 22, R = 210
  • Speichel: pH = 6,5, rH2 = 22, R = 180
  • Urin: pH = 6,8, rH2 = 24, R = 30
Optimales Trinkwasser soll nach Vincent einen pH-Wert von 6.2 bis 6.8, einen rH2-Wert von 22 bis 28 und einen R-Wert von über 6000 Ohm haben, entsprechend unter 165 µS. Ein hoher Wert über 6000 Ohm sei generell ein Indikator für eine "entschlackende" Substanz.
Als vierter Wert wird häufig die "Quantifikation nach Vincent" QV angegeben.
QV = (rH2)² / R
Die Größe QV gebe nach Vincent die "Geschwindigkeit des Energieverlustes" an. Je niedriger QV ist, umso länger verbleibe "Energie" im Wasser oder im Organismus. Da rH2 die Dimension elektrische Spannung hat, hat QV die Dimension Leistung (eigentlich Leistung pro Länge, der erforderliche Proportionalitätsfaktor wird von den Protagonisten der Terrain-Analyse aber üblicherweise weggelassen). Der Wert wird auch µW-Wert genannt, da er in Mikrowatt angegeben wird. Er ähnelt stark der beim P-Wert-Test ermittelten Größe.

Geräte


Gerät der Firma Med-Tronik zur Bio-Elektronischen Terrain-Analyse
Ein Gerät speziell für die Bio-Elektronische Terrain-Analyse wird mit dem Produkt MT 732 von der Firma Med-Tronik aus Friesenheim angeboten. Med-Tronik ist ansonsten Hersteller für Bioresonanzgeräte. Ein weiteres BETA-Gerät war das BTA S-2000 der Firma VEGA Grieshaber KG (heute Wegamed GmbH, siehe z.B. Vega-Test), das ab 1997 verkauft wurde. Um das Jahr 2000 war außerdem ein Gerät namens Bioscan 2010 auf dem Markt.

Louis-Claude Vincent

Louis-Claude Vincent (geb. 10. Januar 1906 Puy-en-Velay, gest. 26. August 1988 in Marsat) war ein französischer Ingenieur, Hydrologe und Autor. Vincent erhielt sein Ingenieursdiplom an der École Supérieure des Travaux Publics.
Vincent ist der Begründer der "Bio-Elektronik" (bio-électronique) im Jahre 1948. Zusammen mit Jeanne Rousseau gründete er 1956 das private Forschungszentrum Bioelektronik (centre de recherche bio-électronique) in Avrillé (Departement Maine-et-Loire).
Mit dem deutschen Arzt, SS-Oberscharführer und Scientologen Franz Morell gründete er auch die Internationale Gesellschaft der Bioelektronik (Société Internationale de Bio-Électronique Vincent) - S.I.B.E.V. Franz Morell gilt als einer der Erfinder der pseudomedizinischen Bioresonanz.
Vincent befasste sich als Schriftsteller auch mit einem sagenhaften, hypothetischen Kontinent namens MU, dessen ehemalige Existenz von der wissenschaftlichen Geologie verneint wird. Mit weiteren Personen setzte sich Vincent in Frankreich für eine "biologische Landwirtschaft" ein.[1] Vincent gilt in Frankreich zusammen mit anderen Personen als Begründer der "Nouvelle Droite" ("Neue Rechte").[2]

Siehe auch

Weblinks

Quellennachweise

  1. Hochspringen ’agriculture biologique
  2. Hochspringen Pierre André Taguieff, Sur la Nouvelle Droite: jalons d'une analyse critique, Seite 236, Verlag Descartes et Cie, 1994

Bilder:












Mittwoch, 18. März 2015

Massendoping am Arbeitsplatz

Steigende Zielvorgaben im Betrieb fördern selbstgefährdendes Verhalten von Arbeitnehmern

Stress am Arbeitsplatz führt oft zu überarbeiteten Mitarbeitern und ausgebrannten Managern. Eine Studie zeigt, dass immer weiter steigende Zielvorgaben nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten beeinträchtigen, sondern auch ein selbstgefährdendes Verhalten der Beschäftigten fördern.








http://www.n24.de/n24/Wissen/Job-Karriere/d/6322558/massendoping-am-arbeitsplatz.html

DAK-GesundheitsreportMassendoping am Arbeitsplatz



Nur Topmanager "dopen" sich für mehr Leistung am Arbeitsplatz? Weit gefehlt, sagt eine neue Studie der DAK. Ritalin oder Citalopram putschen den kleinen Mann auf - mit unerwünschten Nebenwirkungen.
Konkurrenz am Arbeitsplatz, ständige Erreichbarkeit und Arbeiten an der Leistungsgrenze – die Deutschen greifen immer häufiger zu leistungssteigernden Pillen, um mit den Herausforderungen ihres Berufs fertigzuwerden. Knapp drei Millionen Deutsche haben bereits verschreibungspflichtige Medikamente genommen, um im Beruf mehr Leistung zu bringen, Ängste abzubauen und Stress zu bewältigen.
Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK, die dafür die Verschreibungsdaten von 2,6 Millionen erwerbstätigen Versicherten analysiert hat. Zusätzlich wurden für den Report mehr als 5000 Berufstätige befragt.
Dabei stellten die Autoren des Reports auch fest, dass der Missbrauch von Medikamenten, um im Job fit zu sein, stark zugenommen hat. In den vergangenen sechs Jahren stieg der Anteil der Berufstätigen, die entsprechende Mittel einnahmen, um die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern, von 4,7 Prozent auf 6,7 Prozent – eine Steigerung von mehr als 40 Prozent. Im Jahr 2009 hatte die DAK bereits für einen ähnlichen Report den Medikamentenmissbrauch unter Erwerbstätigen untersucht, sodass vergleichbare Daten von damals vorliegen.
Abgesehen von diesen beiden Untersuchungen gibt es bislang nur wenige Daten zum Missbrauch von Medikamenten und Drogen im Beruf in Deutschland. Die AOK hatte im Jahr 2013 eine Statistik präsentiert, wonach die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage, die durch Suchtkrankheiten verursacht wurden, zuletzt rapide gestiegen sind. Die Zahl der durch Süchte verursachten Fehltage habe zwischen den Jahren 2002 und 2012 um 17 Prozent auf 2,42 Millionen Ausfalltage zugenommen.
Auch wenn die suchtbedingten Krankschreibungen nur 1,3 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle ausmachten, sei der starke Anstieg der Arbeitsausfälle wegen Alkohol und Drogen besorgniserregend. Zumal Suchtkranke oft nicht ausdrücklich wegen ihrer Suchtprobleme, sondern unter anderen Diagnosen krankgeschrieben würden.

Fünf Millionen Arbeitnehmer betroffen

Auch die Autoren des aktuellen DAK-Gesundheitsreports gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Nach ihren Schätzungen könnten sich bis zu zwölf Prozent der Arbeitnehmer hierzulande mit Medikamenten für den Arbeitsplatz dopen. Das wären hochgerechnet auf die Bevölkerung fünf Millionen Arbeitnehmer.
Hinzu kommt, dass die Bereitschaft zum Medikamentenmissbrauch offenbar weiter verbreitet ist als bisher gedacht. Von den Erwerbstätigen, die noch nie Medikamente eingesetzt haben, um ihre Leistung zu steigern oder die Stimmung zu verbessern, gab in der Untersuchung jeder Zehnte an, grundsätzlich dieser Form von Selbstoptimierung gegenüber aufgeschlossen zu sein.
Pausen? Nur 21 Prozent der Befragten halten sie (fast) immer ein.
Pausen? Nur 21 Prozent der Befragten halten sie (fast) immer ein. (Foto: Infografik Die Welt)
Diese erschreckend hohe Bereitschaft dürfte mit dem gewachsenen Druck im Arbeitsleben zu tun haben. In einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer GEK gab jüngst jeder dritte Befragte an, dass er sich von den wachsenden Ansprüchen in seinem Unternehmen überfordert fühle.
Regelmäßig greifen hierzulande 1,9 Millionen Menschen zu Pillen, um den Anforderungen ihres Berufes gerecht zu werden. Die Betroffenen nehmen häufig stimulierende Medikamente wie Ritalin, Medikinet oder Concerta, die Methylphenidat enthalten. Sie sollen bei Erschöpfung, Antriebsstörungen und Depressionen helfen.
Als "Wachmacher" gelten auch Provigil und Vigil mit der Substanz Modafinil. Verbreitet sind zudem die verschiedensten Antidepressiva. Zu den am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln gehören Betablocker, die vor allem hohen Blutdruck und Angstzustände bekämpfen sollen.
"Auch wenn Doping im Job in Deutschland noch kein Massenphänomen ist, sind diese Ergebnisse ein Alarmsignal", sagte DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. "Suchtgefahren und Nebenwirkungen des Hirndopings sind nicht zu unterschätzen."
Tatsächlich gehen die Nutzer mit dem Missbrauch erhebliche gesundheitliche Risiken ein: Neben Gewöhnung, Abhängigkeit und Sucht drohen körperliche Nebenwirkungen und sogar Persönlichkeitsveränderungen. Häufig litten Dauernutzer unter Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafstörungen und sogar gefährlichen Herzrhythmusstörungen, sagt Klaus Lieb, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz.

Gefährliche Medikamente aus dem Internet

Besonders gefährlich werde es, wenn die Betroffenen sich ihre Medikamente ohne Rezept im Internet bestellten. Immerhin jeder zwölfte Nutzer ordert bei dubiosen Online-Apotheken im Ausland, die verschreibungspflichtige Präparate ohne Rezept verschicken. "Dort gibt es viele Medikamentenfälschungen, die ohne Rezept abgegeben werden und der Gesundheit erheblich schaden können", warnt Fachmediziner Lieb.
Nebenwirkungen gegen Leistung – das sei ein schlechtes Tauschgeschäft, sagt Lieb. Denn das Doping aus der Hausapotheke werde häufig überschätzt. Oft wirkten die Mittel nur kurzfristig oder hätten kaum eine Wirkung. "Eine Wunderpille gibt es nicht", sagt Lieb.
Am häufigsten werden Medikamente gegen Angst und Unruhe geschluckt, zu denen mehr als 60 Prozent der Betroffenen greifen. Populär sind auch Mittel gegen Depressionen, die von mehr als einem Drittel eingenommen werden. Danach folgen mit weitem Abstand Aufputschmittel und Betablocker.
Diese große Bandbreite liegt auch darin begründet, dass Männer und Frauen sich unterschiedlich dopen. Männern geht es laut den Ergebnissen der Befragung vor allem darum, leistungsfähiger am Arbeitsplatz zu sein, mehr zu schaffen und auch nach dem Feierabend in Freizeit, Familienleben und Partnerschaft viel leisten zu können. Viele, die auf pharmakologische Leistungssteigerung setzen, arbeiten an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit.
Frauen hingegen nutzen Hirndoping tendenziell, um die eigene Stimmung zu beeinflussen, gelassener zu werden und Ängste zu bekämpfen. Fast jede fünfte Frau, die Medikamente auf diese Weise missbraucht, gab als Grund dafür viele Kontakte mit Menschen an. Besonders Frauen zwischen 40 und 50 und Frauen, die viel mit Kunden zu tun haben, helfen nach, um die eigene Stimmung zu verbessern.

Topmanager und Kreative sind weniger betroffen

Die aufwendige Untersuchung räumt allerdings auch mit einem gängigen Vorurteil auf: Offenbar sind es nicht vorrangig Topmanager und Kreative, die Medikamente einsetzen, um Höchstleistungen zu erzielen. Im Gegenteil: "Je unsicherer der Arbeitsplatz und je einfacher die Arbeit selbst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Berufstätige in die Pillendose greift – zumindest, wenn man die Ergebnisse der Umfrage zugrunde legt", heißt es.
Demnach haben bereits 8,5 Prozent der Arbeitnehmer mit einer einfachen Tätigkeit Medikamente eingesetzt, um leistungsfähiger oder am Arbeitsplatz besser gelaunt zu sein. Bei den hoch qualifizierten Beschäftigten waren es dagegen nur gut fünf Prozent.
Allerdings: Die Untersuchungsteilnehmer wurden nicht danach befragt, ob sie Alkohol oder Drogen nutzen, um die Stimmung für den Job aufzuhellen oder wach und leistungsfähig zu bleiben. Fachmediziner Lieb geht jedoch davon aus, dass illegale von weniger als einem halben Prozent der Erwerbstätigen zur Leistungssteigerung genutzt werden. Untersuchungen gibt es dazu in Deutschland nicht. Der koksende Topmanager und der Politiker auf Speed dürften in Fernsehserien und im Kino gängiger sein als in der Realität.