Dienstag, 22. Juli 2014

Sensibel, sanft und sauber - Mit Wasser für eine optimale Hygiene

http://www.haustechnikdialog.de/News/15961/Sensibel-sanft-und-sauber-Mit-Wasser-fuer-eine-optimale-Hygiene

Sensibel, sanft und sauber - Mit Wasser für eine optimale Hygiene

News vom 22.07.2014

Über Probleme rund um den Po spricht niemand. Das ist tabu! Doch Erkrankungen im ano-genitalen Bereich sind keine Seltenheit und oftmals auf eine falsche Hygiene zurückzuführen. Enddarm-Spezialisten und Dermatologen bestätigen, dass Hautreizungen, Ekzeme oder Abszesse im Intimbereich mit der richtigen Reinigung gelindert und sogar vermieden werden können. Optimal geeignet ist pures Wasser.

SensoWash bietet den Vorteil, dass jeder Nutzer bei allen Duscharten sowohl Wassertemperatur als auch Wasserdruck individuell einstellen kann. Bild: Duravit
SensoWash bietet den Vorteil, dass jeder Nutzer bei allen Duscharten sowohl Wassertemperatur als auch Wasserdruck individuell einstellen kann. Bild: Duravit
„Die Reinigung mit Wasser ist allen anderen Mitteln deutlich überlegen“, konstatiert der Spezialist für Dermatologie und Proktologie Dr. Bernhard Lenhard, Leiter der Praxis für Enddarmerkrankungen in Heidelberg. „Bei bestehenden Analekzemen oder Ausschlägen wirkt eine Analdusche besonders schonend und unterstützt den Heilungsprozess.“ Denn die Reibung mit Toilettenpapier reizt die Haut zusätzlich und kann die Symptomatik verschlimmern. Als Symbiose von WC und Bidet bietet das Dusch-WC SensoWash genau den passenden Komfort für die sanfte Form von Intimhygiene.

Für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Körperregionen stellt das SensoWash-Modell von Duravit drei Duscharten zur Wahl. Die klassische Gesäßdusche eignet sich sowohl zur täglichen Analhygiene als auch zur besonders schonenden Pflege von gereizter Haut am Po. Enddarm-Spezialist Priv. Doz. Dr. Wilhelm Brühl, Leiter der Darmklinik Exter, rät: „Bei Hautirritationen rund um den Po ist es ratsam einen gleichmäßigen Wasserstrahl mit weniger Druck einzusetzen.“

SensoWash bietet den Vorteil, dass jeder Nutzer bei allen Duscharten sowohl Wassertemperatur als auch Wasserdruck individuell einstellen und so den ärztlichen Rat befolgen kann. Beim Modell SensoWash e steht eine zusätzliche Softdüse zur Wahl, die mit einem besonders sanften Duschstrahl reinigt und ganz einfach gegen die Normaldüse ausgetauscht werden kann.
Für Patienten mit bestehenden Analerkrankungen wie Hämorrhoiden empfiehlt sich die Komfortdusche, die durch die Bewegung des Duschstabs und mit einem pulsierenden Wasserstrahl den Po großzügig reinigt. „Reizende Wundsekrete bedingt durch das Hämorrhoiden-Leiden können dann keine zusätzliche Entzündung der Hautpartien hervorrufen“, bestätigt auch Dr. Lenhard.
Wovon beide Ärzte eindeutig abraten: „Am schlimmsten für die Analreinigung sind Feuchttücher, ins-besondere bei Analekzemen. Die enthaltenen Zusatzstoffe wirken höchst allergisierend und bestehende Beschwerden können sich sogar verschlimmern.“ Speziell für Allergiker, die auf Zusätze und Parfum empfindlich reagieren, ist das Dusch-WC die komfortabelste Lösung. Hautreizungen oder Pilzinfektionen werden von Anfang an verhindert. „Mit Wasser entstehen erst gar keine Infektionen, da es zu 100 Prozent antiallergen und frei von künstlichen Inhaltsstoffen ist“, wie Dr. Brühl unterstreicht.

Auch Gynäkologen empfehlen Wasser: Neben dem Analbereich bedarf es bei Frauen einer sorgfältigen Pflege des Genitalbereiches, speziell während der monatlichen Regelblutung.Dank eines soften Wasserstrahls sorgt die Ladydusche für eine auf die weiblichen Ansprüche ausgerichtete Reinigung.     
Der Vorteil dieser Dusch-Art besteht darin, dass keine Kolibakterien in die Harnblase gelangen können. Durch das Abbrausen mit Wasser wird das Verschleppen der Keime im Vaginalbereich verhindert und Infektionen können so vermieden werden. SensoWash sorgt mit klarem Wasser für eine ganz einfache und gesundheitsfördernde Intimhygiene – sauber und sinnvoll.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Schweißfüße natürlich trockenlegen


Schweißfüße natürlich trockenlegen

Naturmedizin Aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,
ständig feuchte Füße sind ein lästiges Problem, unter dem etwa 30 % der Deutschen leiden. Dabei ist vor allem der typisch „käsige" Geruch, der entsteht, wenn die Hautbakterien durch den Schweiß zersetzt werden, den Betroffenen äußerst peinlich. Doch Schweißfüße sind nicht nur unappetitlich, sie sind auch der ideale Nährboden für Bakterien und Pilze und häufig die Ursache für Fuß- oder Nagelpilzbefall. Daher sollten Sie das Übel unbedingt an der Wurzel packen. Erfahren Sie hier, was Ihre Füße wirklich „trockenlegt" und mit welchen natürlichen Maßnahmen Sie unangenehmen Fußgeruch verhindern können.
Herzlichst Ihre
Beate Rossbach
Schweißfüße? Das hilft natürlich
von Beate Rossbach
Sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet kann Salbei durch seine Gerbsäuren die Fußschweißbildung vermindern. Als Kapseln (z. B. Salbei GPH, 60 Kps. ab 11 €, Salvysat®, 60 Kps. ab 11,00 €; Salbei Diamant Natuur, 50 Kps. ab 14,50 €) eingenommen wirken die Extrakte bremsend auf die schweißfördernden Nerven, die äußerliche Anwendung bewirkt ein Zusammenziehen der Drüsengänge. Geben Sie hierzu einfach ein paar Tropfen ätherisches Salbeiöl (aus dem Bioladen oder Reformhaus) in ein Fußbad oder waschen Sie Ihre Fußsohlen mit einem Salbeisud ab. Die beste Wirkung erzielen Sie, wenn Sie die innerliche mit der äußerlichen Anwendung kombinieren. Probieren Sie unbedingt auch einmal die folgenden natürlichen Anwendungen aus:
Trocknendes Eichenrindenfußbad
Eichenrinde enthält Gerbsäuren, die zusammenziehen auf die Schweißdrüsen wirken. Kochen Sie 20 g getrocknete Eichenrinde (aus der Apotheke) in zwei Litern Wasser auf. Lassen Sie alles so lange köcheln, bis sich sie Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert hat. Seihen Sie den Sud ab, lassen Sie ihn auf etwa 36 C abkühlen, und baden Sie Ihre Füße 15 Minuten lang darin. Dieses Bad können Sie bei Bedarf täglich anwenden.
Schweißbremsende Aluminiumchlorid-Einreibung
Vermischen Sie 20 g Aluminiumchlorid (aus der Apotheke) mit 100 mg Aloe-vera-Gel und füllen Sie es in eine Cremedose. Reiben Sie mit dem Gel zweimal wöchentlich nach dem Fußbad Ihre Fußsohlen und die Zehenzwischenräume ein.
Geruchsbindende Apfelessig-Waschung
Mischen Sie 1 l Leitungswasser mit 100 ml Apfelessig und waschen Sie sich damit täglich einmal die Füße. Das Wasser sollte dazu nur lauwarm sein. Trocknen Sie Ihre Füße anschließend sorgfältig ab.
Feuchtigkeitsbindender Heilerde-Puder
Heilerde (aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt) kann nicht nur den Schweiß sondern auch die darin enthaltenen Toxine binden. Streuen Sie dazu einfach etwas Heilerde auf ein Wattepad und pudern Sie damit nach der morgendlichen Waschung Ihre Fußsohlen ein.
Schweißmindernde Salbei-Abwaschung
Überbrühen Sie 2 EL getrocknete Salbeiblätter (aus der Apotheke) mit 250 ml kochendem Wasser. Seihen Sie den Sud nach 10 Minuten ab, und lassen Sie ihn abkühlen. Waschen Sie Ihre Fußsohlen täglich nach dem Baden oder Duschen mit dem Salbeisud ab.

Und das hilft natürlich auch!
Die Füße und die Schuhe mit TwinOxide-ChlordioxidLösung einsprühen  und Fußbäder in TwinOxide-Chlordioxidwasser machen.
Weitere Informationen erhalten Sie per mail, wenn Sie das möchten!
Dr. -Ing.W. Storch ( dr.storch@googlemail.com)


Montag, 26. Mai 2014

Dr. med. Dietrich Klinghardt - Autismus, Umweltbelastungen & Entgiftung

http://youtu.be/1kxqfE2VfD8

Dr. med. Dietrich Klinghardt - Autismus, Umweltbelastungen & Entgiftung


Veröffentlicht am 19.05.2014
Zum ersten Mal in Deutschland präsentiert der Spirit of Health Kongress 2014 namhafte Referenten aus Forschung und Praxis der alternativen Medizin.

Mit spannenden Vorträgen und essentiellen Informationen von Vorreitern auf ihrem Fachgebiet der Gesundheit erwartet Sie ein umfangreiches Programm auf 3 DVDs (mit über 13 Stunden Laufzeit!)

http://www.mmsverlag.com/shop/de/spirit-of-health/dvd-spirit-of-health-2014?ref=40&inventory=21&type=t

Alle Vorträge in 3 Sprachen (Deu, Eng, CZ).

Der Spirit of Health Kongress setzt Zeichen und steht für Aufklärung und Selbstverantwortung der eigenen Gesundheit.

INHALT:
Jim Humble - Die Geschichte von MMS
Dr. med. Markus Peters - Strophanthin fürs Herz
Adrian Jones - Schwarze Salbe gegen Brust-& Hautkrebs
Andreas Kalcker - Parasitäre Vaccinose
Angie Holzschuh - Endlich Schmerzfrei
Benedikt Zeitner - Die 5 biologischen Naturgesetze
Kerri Rivera - Autismus erfolgreich behandeln
Dr. med. Dietrich Klinghardt - Umwelteinflüsse & Entgfitung
Dr. med Burkhard Aschhoff - Ukrain Krebstherapie
Francisko Coll - Meerwasser Therapie
Dr. rer. nat. H. Fischer - DMSO - Verborgenes Heilwissen aus der Natur.

Spirit of Health DVD Set erhältlich im Jim Humble Verlag:

Freitag, 23. Mai 2014

Die gefährlichsten Klinik-Keime

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Ein Baby ist nach der Erkrankung mit Serratien-Keimen in der Berliner Charité Anfang Oktober 2012 gestorben. Das Kind kam mit einem Herzfehler auf die Welt, wurde operiert und starb fünf Tage nach dem Eingriff. Eine Infektion mit Serratien-Keimen kann sich unter anderem als Harnwegsinfektion, Blutvergiftung oder Entzündung der Herzinnenhaut äussern. Hunderttausende Patienten - nicht nur Kleinkinder - erkranken jährlich an sogenannten Krankenhausinfektionen. Wir stellen die häufigsten Erreger vor.© CDC / Dr. Negu


Die gefährlichsten Klinik-Keime

Serratia-Bakterien

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Klebsiella-Bakterien

In den vergangenen Jahren kamen mehrere Fälle ans Licht, bei denen Babys nach Keiminfektionen starben. 2011 starben mehrere Frühchen in einer Bremer Kinderklinik an Klebsiella-Bakterien. Offenbar waren die Erreger durch einen Auslandaufenthalt eines früheren Patienten in die Klinik gelangt. Nachdem die betroffene Station desinfiziert und umgebaut wurde, eröffnete sie Anfang 2012 wieder. Nach dem erneuten Auftreten der Keime wurde sie endgültig geschlossen.© CDC


Enterobacter

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Im August 2010 infizierten sich drei Säuglinge in der Mainzer Uniklinik wahrscheinlich durch eine verunreinigte Infusion mit "Enterobacter cloacae"-Bakterien und starben daran. Acht andere Kinder der Mainzer Klinik erkrankten ebenfalls an den Keimen, konnten jedoch mit Antibiotika gerettet werden.© CDC


MRSA

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Das Bakterium "Staphylokokkus aureus" wird vor allem über die Hände übertragen. Es kommt auf der Haut vieler Menschen vor, ohne dass diese es merken. Erst wenn das Immunsystem stark angeschlagen ist, oder der Erreger - beispielsweise durch offene Wunden - in den Körper gelangt, wird es gefährlich. Die Folgen: Teilweise schwere Entzündungen bis hin zur Lungenentzündung oder Blutvergiftung. Wenn bestimmte Antibiotika gegen diese Erreger nichts ausrichten können, spricht man von "Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus" (MRSA).© CDC/ Janice Haney Carr


VRSA

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Hier ist ebenfalls der "Staphylokokkus aureus" dargestellt. Von dem Bakterium-Stamm haben sich mittlerweile unzählige Ausprägungen entwickelt, die gegen mehrere Antibiotika immun sind, beispielsweise gegen Methicillin, Oxacillin und/oder Vancomycin. Sie sind die am häufigsten auftretenden Krankenhauskeime.© CDC/ Janice Haney Carr


Pseudomonas aeruginosa

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Besonders gefährlich sind Krankenhausinfektionen, wenn es sich bei den Erregern um multiresistente Bakterien handelt. Diese haben eine Immunität gegen mehrere Antibiotika entwickelt. Hier ist das Bakterium "Pseudomonas aeruginosa" zu sehen, das für etwa zehn Prozent der Krankenhausinfektionen verantwortlich ist. Es löst beispielsweise Lungenentzündungen oder Harnwegsinfekte aus.© CDC/ Janice Haney Carr


Clostridium difficile

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Das "Clostridium difficile" ist eigentlich ein harmloses Darmbakterium und kommt bei etwa einem Drittel der Menschen vor. Wenn Patienten Antibiotika verabreicht werden, kann das dazu führen, dass viele Darmbakterien absterben. Das "Clostridium difficile" ist allerdings gegen viele Antibiotika resistent und kann durch den gewonnenen Freiraum einen Grossteil des Darms besiedeln. Das kann im schlimmsten Fall zur Auflösung der Darmwände führen. Das Bakterium wird fäkal-oral übertragen.© CDC/ Janice Carr



Vancomycin resistente Enterokokken

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Enterokokken" siedeln bei vielen gesunden Menschen ebenfalls in der Darmflora. Sie kommen wegen ihrer positiven Auswirkungen auf die Darmflora in vielen Lebensmitteln vor. Auch sie können allerdings eine Resistenz gegen Antibiotika (Vancomycin) entwickeln (dann nennt man sie VRE, Vancomycin resistente Enterokokken) und so im Fall einer Krankenhausinfektion gefährlich für den Organismus werden. Die Einnahme durch Lebensmittel gilt als völlig unbedenklich.© CDC/ Janice Haney Carr


Acinetobacter

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Der Krankenhauskeim "Acinetobacter" wurde erstmals bei US-Soldaten entdeckt, die 2003 verwundet aus dem Irak zurückkehrten. Sie hatten sich dort vermutlich in Feldlazaretten angesteckt. Mittlerweile sind nur noch wenige Antibiotika dagegen wirksam. Er kann zu Blutvergiftungen, Lungenentzündungen und Hirnhautentzündungen führen.© CDC/ Janice Haney Carr

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http://www.mrsa.bbraun.de/cps/rde/xchg/om-mrsa-de-de/hs.xsl/7196.html



MRE = Multi Resistente Erreger

   

Als eine Multiresistenz bezeichnet man in der Medizin eine Form der Antibiotika-Resistenz, bei der Bakterien oder Viren gegen mehrere verschiedene Antibiotika unempfindlich sind, z.B.

MRSA oder ORSA
Multi (Methicillin, Oxacillin) Resistente Staphylokokkus Aureus
MRSA ist ein Bakterium, welches gegen viele Antibiotika resistent ist.
Die bloße Besiedlung der Haut oder einer Wunde mit diesem Keim stellt noch kein Problem dar. Der Keim kann sich an unterschiedlichen Orten des Körpers ansiedeln. Es besteht die Gefahr, dass die Bakterien in den Körper gelangen und dort Infektionen verursachen.
ESBL
Extended Spectrum β-Lactamasen
Im Unterschied zum grampositiven MRSA handelt es sich bei den ESBL-bildenden Bakterien um gramnegative Keime, sogenannte Enterobakterien, die im menschlichen Darm als Normalflora angesiedelt sind. Verschiedene Untersuchungen zur Übertragungswahrscheinlichkeit der ESBL-Bildner haben gezeigt, dass sie sehr viel schwieriger auf andere Personen übertragen werden als MRSA. Entsprechend ihrer ursprünglichen Herkunft, dem menschlichen Darm, sind Kontaminationen beim Umgang mit Fäkalien am wahrscheinlichsten. Dennoch können sich die Keime, insbesondere bei bettlägerigen Patienten, auch an anderen (Körper-) Stellen aufhalten.
Die Übertragung erfolgt überwiegend über kontaminierte Hände des medizinischen Personals oder ausgehend von Flächen in der Umgebung des Patienten.
Präventiv sollte beim Umgang mit ESBL-Patienten ein Schutzkittel getragen sowie eine konsequente Händedesinfektion durchgeführt werden.
VRE
Vancomycin-resistente Enterokokken
Infektionen durch VRE können einen schweren Verlauf nehmen, da sie nur mit wenigen Reserveantibiotika behandelt werden. Durch Screening-Untersuchungen, konsequentes Hygienemanagement und Isolierungsmaßnahmen soll eine Weiterverbreitung verhindert werden.
cMRSA
community acquired Methicillin-resistene Staphylococcus aureus
Der community acquired MRSA tritt völlig unabhängig von Krankenhäusern auf. Bei den Patienten fehlen die üblicherweise für Krankenhausinfektionen mit MRSA bekannten Risikofaktoren, wie zum Beispiel vorheriger Krankenhausaufenthalt oder vorliegende Behandlung mit Antibiotika.


Dienstag, 20. Mai 2014

Farben und Töne

http://www.planetware.de/colormusic/Theorie.html

Die harmonikalen Grundlagen der colormusic


Farb- und Tonspektrum

Farben und Töne sind Schwingungen:
Tonspektrum = ca. 20 bis 20.000 Hertz
Farbspektrum = ca. 380 bis 760 Bill. Hz
Frequenz = Häufigkeit der Schwingungen pro Zeiteinheit,
1 Hz (Hertz) = 1 x pro Sekunde.


Töne und Oktaven

Oktavtöne sind klanglich eng verwandt.
Sie erhalten gleiche Namen,
z.B.: cis - cis1 - cis2 - cis3
Ein Oktavton hat die doppelte Frequenz des Grundtones;
z.B.: cis = 136 Hertz , cis1 = 272 Hertz.


Farbton - Tonfarbe

Der eine Rand des Farblichtspektrums hat rund die doppelte Frequenz des anderen.
Bei Oktavierung (=Frequenzverdoppelung) bis ins Lichtspektrum hat ein Ton eine bestimmte Farbe.
Die einfache Formel lautet: f x 2n
f  = Frequenz,  x 2 = Verdoppelung
n = Anzahl der Verdoppelungen,
z.B.: a = 440 Hz x 240 = 484 Billionen Hz = gelborange.


Tonnamen und Farbnamen

Die Zuordnung von Farbnamen zu Tonnamen ist grundsätzlich abhängig von der Frequenz des Kammertones. Die oben graphisch dargestellten Tonnamen und deren Farben sind auf ein a1 mit 440 Hz bezogen.
Beispielsweise hatte Wolfgang Amadeus Mozart eine Stimmgabel mit a1 = 421 Hz. Das sind 40 Oktaven höher ca. 463 Billionen Hz, welches wir als "orange" sehen. Anders ausgedrückt: Die Farbe "orange" hatte zu Mozart´s Zeiten dem Ton a entsprochen; bei Verwendung eines heutigen Kammertones von a1 = 440 Hz (oktavanalog ein "gelborange") ist orange ein gis.
Mehr über die Bestimmung der colormusic Farb–Töne: hier klicken


Das Farb-Ton-Quadrat

In der sogenannten "Chromatik" (griech.: chroma = Farbe) wird eine Oktave in zwölf gleichgrosse Halbtonschritte abgestuft. Das Farb-Ton-Quadrat versinnbildlicht die Chromatik. Es veranschaulicht alle zwölf chromatischen Regenbogen-Zwölftonleitern. Der dreizehnte Farbton in jeder waagrechten und senkrechten Reihe bildet den Oktavton mit dem gleichen Namen und der gleichen Farbe des Grundtones (Zuordnung der Farben zu den Tönen beruhend auf ein a1 = 440 Hz):



31.08.2011

Der Ton der Farbe

Die Suche nach Analogien zwischen Farben und Musik beschäftigt Naturforscher und Künstler seit vielen Jahrhunderten

Farbgestalter sprechen von Farbtönen, Musiker von Klangfarben. Es gibt die Harmonie der Töne ebenso wie die der Farben. Es gibt Farbskalen genauso wie Notenskalen: Die Welt der Farben scheint eng verbunden mit der Welt der Töne und der Musik. Worauf jedoch diese Verbindung eigentlich beruht, darüber zerbrechen sich Philosophen, Naturwissenschaftler und Künstler seit Jahrhunderten die Köpfe. Heute wissen wir: Rein physikalischer Natur ist die Verbindung nicht – es sind allein der Mensch und seine Wahrnehmung, die beide Welten immer wieder aufs Neue zusammenführt.
Spektrum, Foto: boing, Photocase.com
Das für den Menschen sichtbare Farbspektrum umfasst nur eine einzige Oktave – ein winziger Bereich im Vergleich zum Bereich hörbarer Töne. Foto: boing, Photocase.com
Die Empfindung von Farbe beruht auf Licht, auf elektromagnetischen Wellen. Musik und Töne entstehen hingegen aus mechanischen Schwingungen. Beide Phänomene haben mit Wellen zu tun, doch während in der Tonwelt sicht- oder greifbare Materie schwingt, bewegen sich beim Licht elektrische und magnetische Felder in Wellen durch den Raum. Die Struktur der mathematischen Formeln, die beide Wellenphänome beschreiben, ist zwar weitgehend identisch, doch eine gemeinsame physikalische Grundlage gibt es nicht.

Auch der Aufbau von Farb- und Tonsystemen unterscheidet sich physikalisch grundsätzlich voneinander: Das sichtbare Licht umfasst Wellenlängen von etwa 400 bis 800 Nanometer, was einem Frequenzbereich von 375 bis 750 Billionen Hertz entspricht. Übertragen auf Töne und die Musik ist das gerade eine Oktave. Schon die 88 Tasten eines Klaviers umfassen mehr als 7 Oktaven, der Bereich, in dem Menschen hören können, umfasst sogar rund 10 Oktaven. Während die Musik also über ein riesiges Spektrum möglicher Wellenlängen verfügt, muss die gesamte Welt der Farbe mit einem winzigen Ausschnitt auskommen.

Zwischen den Stufen einer Tonleiter und einer Farbreihe gibt es jedoch weitere grundsätzliche Unterschiede: Die Frequenz eines Tones und die des nächsthöheren Halbtons stehen immer im gleichen Verhältnis. Das bedeutet, dass die Frequenzen auf einer Tonleiter nicht linear ansteigen, sondern logarithmisch. Im Frequenzverlauf des Lichtspektrums gibt es hingegen keine solche Aufteilung mit sich kontinuierlich verändernden Stufen. Die Farbe wandelt sich vielmehr in Sprüngen: Der schmale Wellenlängenbereich zwischen 550 und 650 Nanometern beispielsweise umfasst alle Farben zwischen Grün über Gelb und Orange bis hin zum Rot, Wellenlängen von 650 bis 800 Nanometern werden immer als Rot wahrgenommen.
Farben, Foto: .marqs, Photocase.com
Die Welt der Farbe und die Musik: Physikalisch haben sie nur wenig miteinander zu tun, doch der Mensch denkt bei Musik häufig an Farbe und umgekehrt. Foto: .marqs, Photocase.com
Ein wichtiges  Phänomen in der Musik lässt sich übrigens auch nicht auf Farben übertragen: Wird eine Melodie in eine andere Tonart versetzt, erkennt sie der Hörer dennoch wieder. Eine solche Verschiebung der Frequenzen würde in einem Gemälde jedoch nicht erkannt und verstanden werden.

Rein physikalisch betrachtet haben Farben und Musik also nur wenig miteinander zu tun. Dennoch haben die Menschen seit Jahrhunderten Analogien zwischen beiden Welten gesucht – meist angetrieben von dem Bestreben, im Aufbau der Welt eine höhere Ordnung mit allgemeingültigen Regeln zu finden. Schon Aristoteles versuchte, die als heilig geltende Zahl Sieben auch auf eine von ihm geschaffene siebenteilige Farbreihe von Weiß zum Schwarz anzuwenden. Isaac Newton, der als erster die Aufspaltung des Sonnenlichts mit einem Prisma in seine Spektralfarben untersucht hatte, teilte das Spektrum in Anlehnung an die siebenstufige Tonleiter in sieben Farben ein.

Neben der Zahl Sieben kam der Drei von jeher eine zentrale Bedeutung zu: Die Dur-Grundakkorde bestehen aus drei Tönen, und eine Ordnung aus drei Farben lässt sich durch Verdopplung zu sechs- und zwölfteiligen Farbsystemen ausbauen. Zwölf Stufen hat auch die chromatische Tonleiter, die alle Töne innerhalb einer Oktave umfasst. Von Johann Wolfgang von Goethe bis hin zum Bauhauskünstler Johannes Itten haben Naturforscher, Philosophen und Künstler Farbordnungen mit sechs und zwölf Stufen entwickelt und damit auch eine Analogie zum Tonsystem hergestellt.
Klavier, Foto: Gerti G., Photocase.com
Musiker haben von jeher versucht, mit ihrer Musik auch visuelle Eindrücke zu erzeugen. Foto: Gerti G.,Photocase.com
Befeuert wurde die Suche nach Verbindungen zwischen Farbe und Musik durch die Entdeckung des Wellencharakters des Lichts. Während Newton noch geglaubt hatte, Licht bestehe aus Teilchen – eine Sichtweise, die mit der Quantentheorie später wieder aufgegriffen wurde – konnte der britische Arzt und Physiker Thomas Young Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals beim Licht Welleneigenschaften nachweisen und sogar typische Wellenlängen messen.

Ungeachtet der Tatsache, dass es sich um völlig unterschiedliche schwingende Systeme handelt, haben Wissenschaftler auf Basis dieses Wissens immer wieder versucht, neue Zusammenhänge zwischen Farbe und Musik herzustellen. Eine der Ideen: Eine aufsteigende Oktavreihe, ausgehend vom Grundton C als Ausgangspunkt des klassischen Tonsystems. Bei jeder Stufe diese Reihe verdoppelt sich die Frequenz, bis schließlich eine Schwingungszahl erreicht ist, die beim Licht einer Farbe im sichtbaren Bereich zugeordnet ist. Im Fall des C als Ausgangspunkt des Tonsystems ist dies ein Grünton.

In der Musik werden zwei Töne als harmonisch zueinander empfunden, deren Frequenzverhältnis besonders einfach ist: Eine Quint beispielsweise besteht aus zwei Tönen, deren Frequenzen im Verhältnis von 2 zu 3 stehen, bei der großen Terz ist es 3 zu 4. Natürlich kann nach dem oben geschilderten Prinzip auch eine Quint oder eine Quart in Farbe dargestellt werden – die ursprüngliche Harmonie der Töne findet sich hier jedoch nicht wieder.

Auch wenn Naturforscher und Wissenschaftler mit ihren Versuchen, Farbe und Musik miteinander zu verbinden, somit meist gescheitert sind: Die menschliche Wahrnehmung stellt diese Verbindung fast schon spielend her – ist sie doch darauf ausgelegt, universelle Kategorien bilden. Wer Musik hört, die traurig und bedrückend wirkt, denkt an dunkle Farbtöne, die eine ähnliche Empfindung auslösen. Oder manche Farbkombinationen: Sie hinterlassen einen dissonanten Eindruck wie ein schräger Akkord. Am stärksten ausgeprägt ist diese Verbindung bei Synästhetikern, bei denen Töne oft sehr starke Farbassoziationen auslösen.

Die Verbindung von Musik und Farbe war und ist bis heute eine wichtiges Element der Kunst: Komponisten haben in ungezählten Werken Bilder und Farben in Töne umgesetzt, und in der bildenden Kunst gibt es eine Fülle von Ansätzen, Musik zu visualisieren. Genau hier – jenseits physikalischer Denkmuster – liegt die eigentliche Qualität der Verbindung von Farbe und Musik. (ud)